Der Einfluss von Kevin Warsh auf den Goldmarkt war tiefgreifend und unmittelbar:
Die traditionelle inverse Korrelation zwischen Gold und dem Dollar brach im ersten Halbjahr 2026 immer wieder ein:
Die Jahresendziele 2026 der großen Banken bewegen sich zwischen etwa 4.800 und 6.300 $, wobei eine Reuters-Umfrage unter 31 Analysten einen Median von etwa 4.916 $ ergab :
| Bank | Jahresendziel 2026 | Ausblick 2027 |
|---|---|---|
| J.P. Morgan | ~6.000 $ (Q4-Durchschnitt); 6.300 $ möglich | ~5.400 $ Durchschnitt für 2027 |
| Goldman Sachs | 4.900 $ (von 5.400 $ im Juni gesenkt) | Spanne 5.000–5.600 $ |
| Wells Fargo | 6.100–6.300 $ | — |
| UBS | 5.500 $ | 5.400 $ zum Jahresende |
| Bank of America | 6.000 $ | — |
| Commerzbank | 4.800 $ (von 5.000 $ gesenkt) | 5.200 $ |
| Deutsche Bank | 4.450 $ (Prognose vom November 2025) | — |
Fazit: Gold startet in das zweite Halbjahr 2026 bei etwa 4.000–4.100 $ – weit entfernt von den Januar-Höchstständen, aber historisch betrachtet immer noch auf einem hohen Niveau. Die falkenhafte Ausrichtung der Fed unter Warsh und die Abschaffung der Forward Guidance haben ein unsichereres politisches Umfeld geschaffen, während die gebrochene Dollarkorrelation die Komplexität erhöht. Die meisten großen Banken erwarten eine Erholung des Goldpreises in Richtung 5.000–6.000 $ bis zum Jahresende, während die Ziele für 2027 bei etwa 5.000–5.600 $ liegen.