Die Einschätzung von Mehr News zufolge führte diese Kampagne dazu, dass mindestens 13 Länder, darunter drei osteuropäische Staaten, ihre Zusage zur Teilnahme zurückzogen .
Es ist wichtig zu differenzieren: Die Abwesenheit westlicher Staaten war nicht in erster Linie auf den US-Druck zurückzuführen.
Die Beerdigung fand wie geplant statt – und wurde zu einer großen Demonstration von Irans verbleibendem internationalem Einfluss.
Fazit: Die USA starteten eine koordinierte diplomatische Offensive, um die Beerdigung Khameneis zu einem Symbol der internationalen Isolation Irans zu machen. Sie konnten zwar einige kleinere Länder beeinflussen, die ihre Teilnahme zurückzogen. Doch die Beerdigung selbst wurde zu einem großen diplomatischen Event, bei dem sich Iran als wichtiger globaler Akteur präsentierte – wenn auch ohne die Beteiligung des Westens. Die Abwesenheit westlicher Staaten war dabei vor allem eine Entscheidung Teherans selbst.