Meta befindet sich in fortgeschrittenen Verhandlungen mit Samsung Foundry über einen Auftrag im Wert von über 6,5 Milliarden Dollar zur Fertigung seiner nächsten MTIA KI Chips im 2nm Verfahren. Der Deal wäre nach Teslas 16,5 Milliarden Auftrag der zweite große Coup für Samsungs Foundry Sparte.

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Meta Platforms steht offenbar kurz vor einem der größten Aufträge der Halbleiterbranche. Der Facebook-Konzern verhandelt Medienberichten zufolge mit Samsung Electronics über einen Vertrag im Wert von rund 6,5 Milliarden US-Dollar zur Entwicklung und Fertigung seiner nächsten KI-Chip-Generation. Das Besondere daran: Die Chips sollen in Samsungs hochentwickeltem 2-Nanometer-Verfahren (2nm) hergestellt werden .
Nach Informationen der südkoreanischen Wirtschaftszeitung SEDaily, die unter anderem von Yahoo Finance aufgegriffen wurden, geht es um einen Vertrag mit einem Volumen von umgerechnet über 6,5 Milliarden Dollar (rund 10 Billionen KRW) .
Die Kernpunkte der Berichterstattung im Überblick:
Die mögliche Partnerschaft mit Samsung ist nur ein Teil einer weit größeren Chip-Strategie von Meta. Der Konzern treibt die Entwicklung eigener Silizium-Lösungen massiv voran, um seine Abhängigkeit von externen Zulieferern wie Nvidia zu reduzieren .
Ausbau der Broadcom-Partnerschaft: Erst im April 2026 gaben Meta und Broadcom den Ausbau ihrer Zusammenarbeit bekannt. Die Partnerschaft wurde bis 2029 verlängert und umfasst die gemeinsame Entwicklung mehrerer neuer MTIA-Chip-Generationen. Broadcom sprach dabei vom „industrieweit ersten 2nm-KI-Beschleuniger“ .
Vier neue Chips in zwei Jahren: In einem Blogbeitrag vom Juli 2026 präsentierte Meta seinen ambitionierten Fahrplan: Vier aufeinanderfolgende MTIA-Generationen – MTIA 300, 400, 450 und 500 – sollen innerhalb von zwei Jahren entwickelt und ausgerollt werden. Sie decken ein breites Spektrum ab, von Ranking- und Empfehlungsalgorithmen bis hin zu generativer KI .
Der mögliche Meta-Auftrag ist für Samsung weit mehr als nur ein einzelner Deal. Er ist Teil einer strategischen Offensive, um sich als ernstzunehmender Rivale von TSMC im Markt für KI-Chip-Fertigung zu etablieren.
Trotz der vielversprechenden Berichte ist Vorsicht geboten. Eine offizielle Bestätigung von Meta oder Samsung steht noch aus. Zudem sorgt ein zeitlich naheliegender Bericht für Verunsicherung.
Sollte der Deal zustande kommen, wäre er ein Paukenschlag für die Halbleiterindustrie. Meta würde seine Lieferkette diversifizieren und Samsung einen prestigeträchtigen Großkunden gewinnen. Der Wettbewerb zwischen Samsung und TSMC um die Fertigung modernster KI-Chips würde eine neue Dimension erreichen. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob aus den fortgeschrittenen Verhandlungen ein finaler Vertrag wird – oder ob die jüngsten Turbulenzen doch noch für ein Scheitern sorgen.
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Meta befindet sich in fortgeschrittenen Verhandlungen mit Samsung Foundry über einen Auftrag im Wert von über 6,5 Milliarden Dollar zur Fertigung seiner nächsten MTIA KI Chips im 2nm Verfahren.
Meta befindet sich in fortgeschrittenen Verhandlungen mit Samsung Foundry über einen Auftrag im Wert von über 6,5 Milliarden Dollar zur Fertigung seiner nächsten MTIA KI Chips im 2nm Verfahren. Der Deal wäre nach Teslas 16,5 Milliarden Auftrag der zweite große Coup für Samsungs Foundry Sparte.
Allerdings ist die Vereinbarung noch nicht endgültig besiegelt. Erst Anfang Juni 2026 hatte Meta Berichten zufolge ein separates Chip Projekt mit Samsung auf Eis gelegt, was die Unsicherheit über den endgültigen Ausga...