Drei Faktoren trafen zusammen und kehrten die Flussrichtung innerhalb einer Woche um:
Die Dip-Käufe Anfang Juli waren bedeutend, blieben aber deutlich unter den euphorischen Spitzenwerten des frühen bis mittleren Q2:
| Zeitraum | Messgröße | Betrag | Quelle |
|---|---|---|---|
| Woche zum 3. Juni | Globale Aktienfonds-Zuflüsse (3-Wochen-Hoch bei KI-Optimismus) | 21,44 Mrd. USD | R |
| Woche zum 10. Juni | Globale Technologiefonds-Zuflüsse (größte seit mindestens 2017) | 12,3 Mrd. USD | F |
| Woche zum 17. Juni | Globale Aktienfonds-Zuflüsse (vor dem Einbruch) | ~55,5 Mrd. USD | I |
| Woche zum 17. Juni | US-Tech-Fonds-Zuflüsse (geschätzter bisheriger Höchststand) | ~21,5 Mrd. USD (die Woche vor der Umkehr) | R |
| Woche zum 24. Juni | Tech-Fonds-Abflüsse (Rekordumkehr) | −17,83 Mrd. USD | R |
| Woche zum 1. Juli | Tech-Fonds-Zuflüsse (Dip-Kauf-Erholung) | 8,9 Mrd. USD | M |
Fazit: Der Tech-Ausverkauf Ende Juni war die schärfste Umkehr des KI-Handels im zweiten Quartal 2026. Die Dip-Käufe Anfang Juli brachten die Zuflüsse auf moderates Niveau zurück, erreichten aber nicht die euphorischen Spitzen von Anfang bis Mitte Juni, was darauf hindeutet, dass die Anleger trotz erneuter Überzeugung in die KI-Gewinne wachsam bleiben.