Südkorea – teilweise Erholung. Die Nachricht, dass Anthropic mit der frühen Entwicklung eines eigenen KI-Chips begonnen hat und Gespräche mit Samsung Electronics als potenziellem Fertigungspartner führt, wirkte als positiver Katalysator für die Samsung-Aktie . Der Technologiesender 'The Information' berichtete am 2. Juli, dass Anthropic eine mögliche Foundry-Partnerschaft mit Samsung diskutiere, was den Wettbewerbsdruck auf Nvidia erhöht . Samsung Electronics und SK Hynix hatten bereits Ende Mai im Rahmen einer 65-Milliarden-Dollar-Finanzierungsrunde (Serie H) strategische Anteile an Anthropic erworben, die das KI-Unternehmen mit 965 Milliarden Dollar bewertete. Samsung wurde dabei als 'strategischer Infrastrukturpartner' genannt . Dies verschaffte Samsung einen Vorteil: Am Freitag führte der südkoreanische KOSPI die regionale Erholung bei den Chip-Aktien an, wobei sich die Samsung-Aktie von den Verlusten des Vortages etwas erholte. Der breitere KOSPI war in den vorangegangenen Wochen bereits schwer getroffen worden – am 23. Juni war er um 10 % eingebrochen, was einen Handelsstopp auslöste .
Japan – anhaltende Schwäche. Der japanische Nikkei 225 entwickelte sich schlechter. Chip-bezogene Aktien in Japan waren bereits Anfang Juni um 3,9 % gefallen, als die KI-Rallye erstmals an Fahrt verlor . In der Freitagssession setzte sich der Verkaufsdruck bei japanischen Halbleiterwerten fort, da ein vergleichbarer positiver Impuls fehlte. Der Nikkei 225 war zuvor wiederholt durch die technologielastige Schwäche belastet worden, die sich von den 'Magnificent 7' auf die asiatischen Märkte ausgeweitet hatte .
Die Gespräche zwischen Anthropic und Samsung sind der wichtigste Faktor zur Erklärung der regionalen Divergenz am Freitag. Wichtige Details:
Der asiatische Ausverkauf war Teil einer breiteren globalen Rotation weg von Technologie- und KI-Aktien. US-Chip-Aktien befanden sich bereits seit Mitte Juni im Abwärtstrend, wobei der Philadelphia Semiconductor Index auf seine schlechteste Woche seit März 2025 zusteuerte . Der S&P 500 und der Nasdaq schlossen am 8. und 9. Juni tiefer, da eine Erholung der Chip-Aktien scheiterte . Bis zum 23. Juni hatte sich der Technologie-Ausverkauf verschärft: Nvidia und Tesla fielen stark, der KOSPI stürzte um 10 % ab . Strategen der Deutschen Bank stellten fest, dass sich die Technologieschwäche von den 'Magnificent 7' und Apple auf die asiatischen Märkte ausweitete und die Risikostimmung sowie die US-Aktienfutures belastete . Die Hauptsorge war, dass die KI-Infrastrukturausgaben ihren Höhepunkt erreicht haben könnten, da die Anleger zunehmend befürchteten, dass die Bewertungen den fundamentalen Daten davongelaufen seien .
Südkorea – teilweise Erholung. Die Nachricht, dass Anthropic mit der frühen Entwicklung eines eigenen KI-Chips begonnen hat und Gespräche mit Samsung Electronics als potenziellem Fertigungspartner führt, wirkte als positiver Katalysator für die Samsung-Aktie . Der Technologiesender 'The Information' berichtete am 2. Juli, dass Anthropic eine mögliche Foundry-Partnerschaft mit Samsung diskutiere, was den Wettbewerbsdruck auf Nvidia erhöht . Samsung Electronics und SK Hynix hatten bereits Ende Mai im Rahmen einer 65-Milliarden-Dollar-Finanzierungsrunde (Serie H) strategische Anteile an Anthropic erworben, die das KI-Unternehmen mit 965 Milliarden Dollar bewertete. Samsung wurde dabei als 'strategischer Infrastrukturpartner' genannt . Dies verschaffte Samsung einen Vorteil: Am Freitag führte der südkoreanische KOSPI die regionale Erholung bei den Chip-Aktien an, wobei sich die Samsung-Aktie von den Verlusten des Vortages etwas erholte. Der breitere KOSPI war in den vorangegangenen Wochen bereits schwer getroffen worden – am 23. Juni war er um 10 % eingebrochen, was einen Handelsstopp auslöste .
Japan – anhaltende Schwäche. Der japanische Nikkei 225 entwickelte sich schlechter. Chip-bezogene Aktien in Japan waren bereits Anfang Juni um 3,9 % gefallen, als die KI-Rallye erstmals an Fahrt verlor . In der Freitagssession setzte sich der Verkaufsdruck bei japanischen Halbleiterwerten fort, da ein vergleichbarer positiver Impuls fehlte. Der Nikkei 225 war zuvor wiederholt durch die technologielastige Schwäche belastet worden, die sich von den 'Magnificent 7' auf die asiatischen Märkte ausgeweitet hatte .
Die Gespräche zwischen Anthropic und Samsung sind der wichtigste Faktor zur Erklärung der regionalen Divergenz am Freitag. Wichtige Details:
Der asiatische Ausverkauf war Teil einer breiteren globalen Rotation weg von Technologie- und KI-Aktien. US-Chip-Aktien befanden sich bereits seit Mitte Juni im Abwärtstrend, wobei der Philadelphia Semiconductor Index auf seine schlechteste Woche seit März 2025 zusteuerte . Der S&P 500 und der Nasdaq schlossen am 8. und 9. Juni tiefer, da eine Erholung der Chip-Aktien scheiterte . Bis zum 23. Juni hatte sich der Technologie-Ausverkauf verschärft: Nvidia und Tesla fielen stark, der KOSPI stürzte um 10 % ab . Strategen der Deutschen Bank stellten fest, dass sich die Technologieschwäche von den 'Magnificent 7' und Apple auf die asiatischen Märkte ausweitete und die Risikostimmung sowie die US-Aktienfutures belastete . Die Hauptsorge war, dass die KI-Infrastrukturausgaben ihren Höhepunkt erreicht haben könnten, da die Anleger zunehmend befürchteten, dass die Bewertungen den fundamentalen Daten davongelaufen seien .