Bending Spoons wurde 2013 in Mailand, Italien, von CEO Luca Ferrari und drei weiteren Mitgründern ins Leben gerufen . Das Geschäftsmodell ist ungewöhnlich: Das Unternehmen kauft angeschlagene oder vernachlässigte Digitalmarken auf, restrukturiert sie grundlegend und macht sie wieder profitabel. Der heutige Markenkosmos umfasst unter anderem AOL, Vimeo, Eventbrite, Evernote, WeTransfer und Meetup
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Laut dem Börsenprospekt (SEC-Einreichung) werden inzwischen über 90 % aller Code-Änderungen (Pull Requests) des Unternehmens von KI geschrieben oder mitverfasst – im ersten Quartal 2025 lag dieser Anteil noch unter 10 Prozent . Der Prospekt hebt diesen Punkt explizit als zentralen Treiber der Produktivität hervor; der Umsatz pro Kernmitarbeiter erreichte 2,57 Millionen US-Dollar
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Die Emission wurde von Goldman Sachs International, J.P. Morgan und Allen & Company federführend begleitet . Insgesamt zehn weitere Banken waren als sogenannte Bookrunner beteiligt, darunter Bank of America, Wells Fargo, Jefferies, Evercore ISI, BNP Paribas, Mizuho, Société Générale, Crédit Agricole CIB, IMI–Intesa Sanpaolo und UniCredit
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Zu den Investoren vor dem Börsengang zählte Durable Capital Partners (auch bekannt als Unterstützer von Duolingo) sowie Baillie Gifford . Der Prospekt listete zudem Fidelity und T. Rowe Price als Ankerinvestoren im Rahmen des Bookbuilding-Prozesses
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Der Börsengang von Bending Spoons ist aus mehreren Gründen bemerkenswert:
Fazit: Bending Spoons ist mit seinem Börsengang ein beeindruckender Coup gelungen. Das Mailänder Unternehmen, das mit einer aggressiven Aufkauf- und Sanierungsstrategie ein ganzes Portfolio digitaler Marken aufgebaut hat, wird von den Anlegern mit einer Bewertung belohnt, die die private Bewertung von 11 Milliarden US-Dollar in weniger als einem Jahr mehr als verdoppelt. Der massive Einsatz von KI zur Steigerung der Produktivität war offenbar ein entscheidender Faktor für das Vertrauen der Investoren.