Das Finanzierungspaket setzt sich aus zwei Komponenten zusammen :
Ein nicht namentlich genannter, US-amerikanischer, familiengeführter institutioneller Investor führte die Series D2 an, wie mehrere Quellen übereinstimmend berichten. Weitere Teilnehmer waren neue Family Offices, vermögende Privatpersonen sowie die Bestandsinvestoren Mérieux Développement und Cathay (Cathay Health hatte zuvor Tissiums Series C über 50 Millionen Euro im Jahr 2024 angeführt).
Mit dieser Series D2 hat Tissium seit seiner Gründung im Jahr 2013 insgesamt 200 Millionen Euro an Eigenkapital eingesammelt. Ein Tissium-Sprecher bestätigte diese Zahl gegenüber MedTech Dive.
Die Kernplattform von Tissium besteht aus einer patentierten Klasse von biomorphen programmierbaren Polymeren – flexible, biokompatible Materialien, die sich an das umliegende Gewebe anpassen und nach Aktivierung mit blauem Licht (das TISSIUM Light System) mit diesem verbinden. Die Technologie wurde ursprünglich in den Laboren von Bob Langer und Jeff Karp am MIT entwickelt.
Die Bausteine des Polymers – basierend auf natürlich vorkommenden Verbindungen wie Glycerin und Sebacinsäure – können an die mechanischen und biologischen Anforderungen verschiedener Gewebe angepasst werden. Ein zähflüssiges Vorpolymer wird während der Operation aufgetragen und dann mit Licht zu einer starken, flexiblen Verbindung aktiviert.
Im Juni 2025 erteilte die FDA die De-novo-Marktzulassung für das COAPTIUM CONNECT mit TISSIUM Light System. Damit ist es die erste und einzige von der FDA zugelassene atraumatische, nahtlose Lösung für die periphere Nervenkoaptation. Die erste kommerzielle Anwendung in den USA erfolgte im November 2025 am Cooper University Hospital (Camden, New Jersey) durch den Plastischen Chirurgen Dr. Michael Franco.
Erste klinische Daten am Menschen wurden im März 2026 im Journal of Hand Surgery Global Online veröffentlicht.
Tissium besitzt noch kein von der FDA freigegebenes Gerät für die Hernienreparatur. Im September 2025 erhielt das Unternehmen jedoch eine Investigational Device Exemption (IDE) von der FDA für ECLIPSIUM, seine Lösung für die ventrale Hernienreparatur, und plant die Einleitung einer klinischen Studie in den USA. (Anmerkung: Das Phasix ST Umbilical Hernia Patch (K243241), das im Februar 2025 freigegeben wurde, ist ein Produkt von Bard/Davol, nicht von Tissium.)
Die FDA genehmigte außerdem Tissiums Antrag auf eine Investigational Device Exemption (IDE) für sein Gefäßversiegelungsmittel, das nach peripheren Gefäßeingriffen die Blutstillung (Hämostase) erreichen soll.
Tissium beabsichtigt, das Kapital für folgende Zwecke einzusetzen :
Die Finanzierung folgt auf ein transformatives Jahr für das Unternehmen: die erste FDA-Produktzulassung, der Eintritt in den US-Markt und kontinuierliche Fortschritte in der Pipeline.
Das 60-Millionen-Finanzierungspaket von Tissium – unterstützt durch einen nicht genannten US-amerikanischen Family-Office-Investor, die Bestandsinvestoren Mérieux Développement und Cathay sowie die Europäische Investitionsbank – positioniert das Unternehmen für die Skalierung seiner nahtlosen Nervenreparaturplattform bei gleichzeitigem Fortschritt der klinischen Studien in den Bereichen Hernien- und Gefäßreparatur. Mit 200 Millionen Euro an eingesammeltem Eigenkapital und einem bereits zugelassenen Produkt im kommerziellen Einsatz stellt Tissium eine der am weitesten fortgeschrittenen Wetten auf die Polymer-basierte Geweberekonstruktion dar.
Das Finanzierungspaket setzt sich aus zwei Komponenten zusammen :
Ein nicht namentlich genannter, US-amerikanischer, familiengeführter institutioneller Investor führte die Series D2 an, wie mehrere Quellen übereinstimmend berichten. Weitere Teilnehmer waren neue Family Offices, vermögende Privatpersonen sowie die Bestandsinvestoren Mérieux Développement und Cathay (Cathay Health hatte zuvor Tissiums Series C über 50 Millionen Euro im Jahr 2024 angeführt).
Mit dieser Series D2 hat Tissium seit seiner Gründung im Jahr 2013 insgesamt 200 Millionen Euro an Eigenkapital eingesammelt. Ein Tissium-Sprecher bestätigte diese Zahl gegenüber MedTech Dive.
Die Kernplattform von Tissium besteht aus einer patentierten Klasse von biomorphen programmierbaren Polymeren – flexible, biokompatible Materialien, die sich an das umliegende Gewebe anpassen und nach Aktivierung mit blauem Licht (das TISSIUM Light System) mit diesem verbinden. Die Technologie wurde ursprünglich in den Laboren von Bob Langer und Jeff Karp am MIT entwickelt.
Die Bausteine des Polymers – basierend auf natürlich vorkommenden Verbindungen wie Glycerin und Sebacinsäure – können an die mechanischen und biologischen Anforderungen verschiedener Gewebe angepasst werden. Ein zähflüssiges Vorpolymer wird während der Operation aufgetragen und dann mit Licht zu einer starken, flexiblen Verbindung aktiviert.
Im Juni 2025 erteilte die FDA die De-novo-Marktzulassung für das COAPTIUM CONNECT mit TISSIUM Light System. Damit ist es die erste und einzige von der FDA zugelassene atraumatische, nahtlose Lösung für die periphere Nervenkoaptation. Die erste kommerzielle Anwendung in den USA erfolgte im November 2025 am Cooper University Hospital (Camden, New Jersey) durch den Plastischen Chirurgen Dr. Michael Franco.
Erste klinische Daten am Menschen wurden im März 2026 im Journal of Hand Surgery Global Online veröffentlicht.
Tissium besitzt noch kein von der FDA freigegebenes Gerät für die Hernienreparatur. Im September 2025 erhielt das Unternehmen jedoch eine Investigational Device Exemption (IDE) von der FDA für ECLIPSIUM, seine Lösung für die ventrale Hernienreparatur, und plant die Einleitung einer klinischen Studie in den USA. (Anmerkung: Das Phasix ST Umbilical Hernia Patch (K243241), das im Februar 2025 freigegeben wurde, ist ein Produkt von Bard/Davol, nicht von Tissium.)
Die FDA genehmigte außerdem Tissiums Antrag auf eine Investigational Device Exemption (IDE) für sein Gefäßversiegelungsmittel, das nach peripheren Gefäßeingriffen die Blutstillung (Hämostase) erreichen soll.
Tissium beabsichtigt, das Kapital für folgende Zwecke einzusetzen :
Die Finanzierung folgt auf ein transformatives Jahr für das Unternehmen: die erste FDA-Produktzulassung, der Eintritt in den US-Markt und kontinuierliche Fortschritte in der Pipeline.
Das 60-Millionen-Finanzierungspaket von Tissium – unterstützt durch einen nicht genannten US-amerikanischen Family-Office-Investor, die Bestandsinvestoren Mérieux Développement und Cathay sowie die Europäische Investitionsbank – positioniert das Unternehmen für die Skalierung seiner nahtlosen Nervenreparaturplattform bei gleichzeitigem Fortschritt der klinischen Studien in den Bereichen Hernien- und Gefäßreparatur. Mit 200 Millionen Euro an eingesammeltem Eigenkapital und einem bereits zugelassenen Produkt im kommerziellen Einsatz stellt Tissium eine der am weitesten fortgeschrittenen Wetten auf die Polymer-basierte Geweberekonstruktion dar.