Eine neue Studie im Fachjournal 'The Cryosphere' (Vorabdruck vom 28. Juni 2025) beziffert erstmals den direkten menschlichen Anteil am Rückzug des Pine Island Gletschers (PIG).

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Eine bahnbrechende Studie unter Leitung des King's College London, die als Vorabdruck am 28. Juni 2025 veröffentlicht wurde und derzeit beim Fachjournal The Cryosphere zur Begutachtung vorliegt, beziffert erstmals den direkten Einfluss des menschengemachten Klimawandels auf den Rückzug des Pine-Island-Gletschers (PIG) im Industriezeitalter . Es ist die erste Studie, die eine numerische Größe für den menschengemachten Rückzug eines großen antarktischen Gletschers liefert
.
Die Forscher verwendeten eine Ensemble-Kalman-Inversions-Methode (Datenassimilation), um das Verhalten des PIG im 20. Jahrhundert sowohl mit als auch ohne den Einfluss des menschengemachten Klimas zu simulieren . Das Team fand heraus:
Mehrere unabhängige Beweislinien deuten auf die 1940er Jahre als Beginn des modernen Rückzugs des PIG hin.
Einmal ausgelöst, trat der PIG in eine Phase des selbstverstärkenden Rückzugs ein, die durch die marine Eisschildinstabilität (MISI) angetrieben wird – ein Prozess, bei dem ein auf einem rückläufigen (gegenläufig geneigten) Meeresboden ruhender Gletscher instabil wird, sobald er eine bestimmte Schwelle überschritten hat.
Prognostizierter Beitrag zum Meeresspiegel:
Mögliche vorübergehende Stabilisierung in diesem Jahrhundert:
Fazit: Die Studie von 2025 in The Cryosphere liefert erstmals eine direkte Zuschreibung des Rückzugs eines großen antarktischen Gletschers zum menschengemachten Klimawandel. Sie zeigt, dass die durch Treibhausgase verursachte Ozeanerwärmung den Pine-Island-Gletscher etwa 20 % weiter zurückgedrängt hat, als es die Natur allein getan hätte. Der Rückzug des Gletschers wurde in den 1940er Jahren ausgelöst und ist auf menschlichen Zeitskalen irreversibel, auch wenn eine vorübergehende Pause später in diesem Jahrhundert möglich ist, bevor der Rückzug wieder einsetzt.
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Eine neue Studie im Fachjournal 'The Cryosphere' (Vorabdruck vom 28. Juni 2025) beziffert erstmals den direkten menschlichen Anteil am Rückzug des Pine Island Gletschers (PIG).
Eine neue Studie im Fachjournal 'The Cryosphere' (Vorabdruck vom 28. Juni 2025) beziffert erstmals den direkten menschlichen Anteil am Rückzug des Pine Island Gletschers (PIG). Ohne den menschengemachten Treibhauseffekt wäre die Grundlinie des Gletschers nur etwa 80 Prozent der tatsächlich beobachteten Strecke zurückgewichen.
Die vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen haben den Ozean erwärmt und den Gletscher um etwa 20 Prozent weiter zurückgedrängt, als es die natürliche Klimavariabilität allein getan hätte.