Die ursprüngliche Forschung veröffentlichte Meta im Februar 2025; ein Update (v2 / Folgeversion) wurde zuletzt am 29. Juni 2026 auf Metas Forschungsseite eingestellt und zeigt laufende Verbesserungen .
Brain2Qwerty verwendet eine dreistufige Deep-Learning-Architektur, die mit Daten von 35 gesunden Probanden trainiert wurde. Diese tippten auswendig gelernte Sätze auf einer Tastatur, während ihre Gehirnaktivität aufgezeichnet wurde .
Wichtige Einschränkung: Die aktuelle Hardware ist nicht tragbar. Das MEG-Gerät wiegt etwa eine halbe Tonne, kostet rund 2 Millionen US-Dollar und benötigt einen magnetisch abgeschirmten Raum . Der EEG-Aufbau nutzt 64 Kanäle auf der Kopfhaut, was in technischen Foren als für den Hausgebrauch unpraktisch angesehen wird .
Meta hat Brain2Qwerty in erster Linie als assistive Kommunikationstechnologie für Menschen positioniert, die aufgrund von Lähmungen, Locked-in-Syndrom oder anderen neurologischen Erkrankungen nicht sprechen oder tippen können .
Die Reaktion von Öffentlichkeit und Experten ist eine Mischung aus Optimismus für medizinische Anwendungen und starker Besorgnis über Privatsphäre, unternehmerische Kontrolle von neuronalen Daten und potenziellen Missbrauch.
Fazit: Brain2Qwerty v2 ist ein echter wissenschaftlicher Fortschritt in der nicht-invasiven Hirn-zu-Text-Dekodierung (68 % durchschnittliche Zeichengenauigkeit mit MEG, bis zu 81 % bei den besten Nutzern). Ziel ist die assistive Kommunikation für gelähmte Menschen. Allerdings bleibt die Hardware sperrig und teuer, die EEG-Leistung ist noch schwach, und die öffentliche Reaktion ist scharf gespalten zwischen Begeisterung für das medizinische Potenzial und tiefer Skepsis gegenüber Metas Rolle im Umgang mit neuronalen Daten.