Der OECD FAO Agrarausblick 2026–2035 prognostiziert einen Anstieg der landwirtschaftlichen Einkommen pro Arbeitskraft um 9 % bis 2035, getrieben durch Produktivitätssteigerungen und stabile Preise. Die globale Agrar und Fischereiproduktion soll bis 2035 um 13 % wachsen, vor allem in Asien, Subsahara Afrika und Latei...

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Hier sind die wichtigsten Ergebnisse und Risiken aus dem OECD-FAO Agrarausblick 2026–2035, veröffentlicht am 29. Juni 2026, basierend auf der offiziellen Pressemitteilung der FAO und weiteren Quellen.
Das globale durchschnittliche Bruttolandwirtschaftseinkommen pro Arbeitskraft soll bis 2035 um 9 Prozent steigen, angetrieben durch Produktivitätssteigerungen und weitgehend stabile Agrarpreise . Unter stabilen Bedingungen wird erwartet, dass die globale Agrar- und Fischereiproduktion im Laufe des Jahrzehnts um 13 Prozent wächst, wobei das Wachstum in Asien, Subsahara-Afrika und Lateinamerika konzentriert ist
.
Der Ausblick warnt, dass diese Basisprognose stark anfällig für Marktvolatilität durch Krisen und Konflikte ist. Geopolitische Spannungen und volatile Energiemärkte – insbesondere der Nahostkonflikt und die Störungen in der Straße von Hormus – stellen akute Risiken dar .
Die eigene stochastische Analyse des Ausblicks – die die Häufigkeit aktueller Schocks modelliert – kommt zu dem Ergebnis, dass bei fortgesetzter Häufigkeit von Schocks wie in den letzten Jahren eine Wahrscheinlichkeit von 25 Prozent besteht, dass die landwirtschaftlichen Einkommen im Jahr 2035 niedriger sein werden als heute . Auch die kurzfristigen Risiken sind erheblich: Die jüngsten Energiepreiserhöhungen und die daraus resultierende Verringerung des Düngemitteleinsatzes werden sich voraussichtlich auf die landwirtschaftliche Produktion im Jahr 2027 auswirken
.
Die zentrale Spannung des Berichts ist klar: Produktivitätssteigerungen stützen einen moderaten Einkommensanstieg von 9 %, aber die Rückkehr häufiger Angebotsschocks – bereits durch die Hormus-Schließung materialisiert – schafft eine Chance von eins zu vier, dass die Gewinne des Jahrzehnts vollständig zunichte gemacht werden, wobei die ärmsten Länder die Hauptlast tragen.
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Der OECD FAO Agrarausblick 2026–2035 prognostiziert einen Anstieg der landwirtschaftlichen Einkommen pro Arbeitskraft um 9 % bis 2035, getrieben durch Produktivitätssteigerungen und stabile Preise.
Der OECD FAO Agrarausblick 2026–2035 prognostiziert einen Anstieg der landwirtschaftlichen Einkommen pro Arbeitskraft um 9 % bis 2035, getrieben durch Produktivitätssteigerungen und stabile Preise. Die globale Agrar und Fischereiproduktion soll bis 2035 um 13 % wachsen, vor allem in Asien, Subsahara Afrika und Lateinamerika.
Geopolitische Spannungen, insbesondere die Schließung der Straße von Hormus, haben die Düngemittelpreise in die Höhe getrieben – Harnstoff hat sich seit Februar 2026 fast verdoppelt.