Irans Kapitän Mehdi Taremi bezeichnete die WM 2026 als „Katastrophe“ und „Desaster“, nachdem sein Team aufgrund des militärischen Konflikts mit Gastgeber USA massiven Visum Beschränkungen ausgesetzt war. FIFA Präsident Gianni Infantino erklärte, sein Verband habe „nicht alles unter Kontrolle“, was US Visa angehe, un...

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Irans Auftritt bei der WM 2026 wurde nicht von der sportlichen Leistung, sondern von einer beispiellosen diplomatischen und logistischen Krise überschattet. Als einziges Team des Turniers, dessen Heimatland sich im offenen militärischen Konflikt mit Co-Gastgeber USA befindet, sah sich die iranische Mannschaft mit einer ganzen Reihe von Hindernissen konfrontiert: Visa-Verweigerungen, Reisebeschränkungen und erzwungene Standortwechsel. Kapitän Mehdi Taremi fand dafür die vernichtendsten Worte: „eine Katastrophe“, „ein Desaster“.
Dieser Artikel fasst zusammen, was Taremi genau sagte, welche konkreten Probleme Iran hatte, wie FIFA-Präsident Gianni Infantino reagierte und wie sich all das auf Irans Kampagne auswirkte.
Taremis Frustration wuchs im Turnierverlauf stetig an.
Nach dem 1:1 gegen Ägypten (27. Juni): Taremi ließ seinem Ärger freien Lauf: „Das ist eine Katastrophen-WM, eine Katastrophe. FIFA, die müssen diese Probleme lösen – sie haben es nicht geschafft.“ Und weiter: „Wenn sie (USA & FIFA) wollen, dass wir raus sind, okay, dann gehen wir eben“ .
Nach dem 2:2 gegen Neuseeland (16. Juni): Taremi bemerkte: „Alles fühlt sich an wie eine Katastrophe. Das soll eine WM sein, aber in Wirklichkeit haben wir mit vielen unfairen Problemen zu kämpfen.“ Er betonte, das Team sei angewiesen worden, Los Angeles unmittelbar nach dem Spiel zu verlassen .
Vor dem Turnier (14. Juni): In einem Interview mit der AP sagte Taremi, die Erfahrung der Mannschaft sei „weniger freudvoll“ aufgrund des anhaltenden Konflikts mit den USA, und er habe „den Druck“ der einzigartigen politischen Situation gespürt .
Interview vor Turnierbeginn (13. Juni): Taremi appellierte: „Sport und Politik sollten getrennt bleiben; eine WM ist eine Botschaft für eine konfliktfreie Welt“ .
Die Einschränkungen begannen lange vor dem Anpfiff und betrafen nicht nur die Spieler, sondern die gesamte Delegation.
Infantino äußerte sich am Vorabend des Turniers, dem 10. Juni, in einer Pressekonferenz zu der Krise.
Das Chaos abseits des Platzes hatte handfeste sportliche Konsequenzen.
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Irans Kapitän Mehdi Taremi bezeichnete die WM 2026 als „Katastrophe“ und „Desaster“, nachdem sein Team aufgrund des militärischen Konflikts mit Gastgeber USA massiven Visum Beschränkungen ausgesetzt war.
Irans Kapitän Mehdi Taremi bezeichnete die WM 2026 als „Katastrophe“ und „Desaster“, nachdem sein Team aufgrund des militärischen Konflikts mit Gastgeber USA massiven Visum Beschränkungen ausgesetzt war. FIFA Präsident Gianni Infantino erklärte, sein Verband habe „nicht alles unter Kontrolle“, was US Visa angehe, und verteidigte die Maßnahmen der Organisation.