Allerdings wird die Waffenruhe wiederholt als fragil bezeichnet. Der Iran erklärte später, er schließe die Straße von Hormus und beschuldigte die USA und Israel, die Waffenruhe zu verletzen.
Auch nach der Waffenruhe-Vereinbarung haben die militärischen Auseinandersetzungen das Abkommen immer wieder auf die Probe gestellt.
US-Angriffe auf den Iran:
Iranische Vergeltungsangriffe:
Am 8. Juni senkte Saudi-Aramco den Juli-Preis für Arab Light-Rohöl für asiatische Käufer um 6 Dollar pro Fass. Dies war die zweite Preissenkung in Folge, blieb jedoch nahe den höchsten Prämien seit Jahrzehnten.
Warum das wichtig ist: Die Senkungen deuten darauf hin, dass Saudi-Arabien versucht, sein Rohöl wettbewerbsfähig zu halten, während der Markt auf eine allmähliche Erholung der Golf-Versorgung vorbereitet wird. Selbst mit den Senkungen bleibt die Prämie historisch hoch, was zeigt, dass der Markt das Risiko der kriegsbedingten Versorgungsunterbrechungen noch nicht vollständig überwunden hat.
Fazit: Die Golf-Ölexporte beginnen sich bei Ras Tanura physisch zu erholen, und Aramcos Preissenkungen deuten auf Bemühungen hin, das Rohöl in Bewegung zu halten, während die regionalen Flüsse wieder anspringen. Die Waffenruhe bleibt jedoch unter Druck – durch neue Schließungsdrohungen, Drohnenangriffe und anhaltende militärische Aktionen zwischen den USA und dem Iran. Die Erholung ist fragil und könnte sich schnell umkehren.