| Land | Lizenzierte CASPs |
|---|---|
| Deutschland (BaFin) | 55–56 |
| Niederlande | 26 |
| Frankreich | 19–21 |
| Malta | 15 |
| Zypern | 12–13 |
| Irland | 12 |
Deutschland ist mit 55–56 Lizenzen der klare Spitzenreiter, gefolgt von den Niederlanden. Frankreich schwankt je nach Quelle zwischen 19 und 21, was an kurzfristigen Nachmeldungen liegt .
Quellen nennen vier Wege für Firmen ohne Lizenz: (1) Eine CASP-Lizenz vor dem Stichtag beantragen – das ist ab dem 1. Juli praktisch unmöglich; (2) Kundenportfolios an einen lizenzierten Anbieter übertragen; (3) Fusion mit einem lizenzierten Unternehmen; oder (4) den EU-Geschäftsbetrieb einstellen . Firmen, die ab dem 1. Juli 2026 weiter operieren, müssen mit rechtlichen Konsequenzen rechnen.
Der 1. Juli 2026 markiert eine Zeitenwende für die EU-Kryptobranche: Rund 83 % der vormals registrierten Firmen haben keine MiCA-Lizenz erhalten. Deutschland ist der Standort mit den meisten Lizenzen, während Binance den Rückzug antritt. Kleinere Unternehmen und Nutzer in bisher unterversorgten Ländern sind die Hauptverlierer. Die EU setzt mit ESMA und AMLA auf eine zunehmend strenge Regulierung – mit klaren Sanktionen für Verstöße.
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