Mehrere strukturelle Faktoren schützen Strategy:
Die massiven Bitcoin-Bestände übersteigen die Fixkosten bei weitem. Livingston veranschaulichte dies, indem er die Bilanz auf ein Millionstel skalierte: Strategy hält umgerechnet ~53.400 $ in Bitcoin und schuldet nur 1.712 $ jährlich an Vorzugsdividenden – rund 148 $ pro Monat im Verhältnis zur Vermögensbasis . In realen Zahlen beliefen sich die jährlichen Zins- und Dividendenverpflichtungen Ende 2025 auf rund 689 Mio. $, während der Bitcoin-Schatz Dutzende Milliarden wert war .
Die Barreserven bieten einen mehrjährigen Puffer. Zum 31. Dezember 2025 verfügte Strategy über 2,3 Mrd. $ an Barmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten, ein Anstieg von 54,3 Mio. $ drei Monate zuvor, was eine Deckung der Dividenden für über 2,5 Jahre ermöglicht .
Keine Zwangsverkaufsauslöser bei den vorrangigen Schulden. Die Wandelanleihen sind größtenteils im Geld und enthalten keine Margin-Call-Klauseln, die einen Bitcoin-Verkauf zu ungünstigen Kursen erzwingen würden . CEO Phong Le erklärte zuvor, dass Bitcoin auf etwa 8.000 $ fallen und dort für 5–6 Jahre bleiben müsste, bevor das Unternehmen eine echte Gefahr sähe .
Forbes-Analyst Roomy Khan zog den Schluss, dass die Bilanz nicht in Not sei: Das eigentliche Risiko sei, ob Strategy seine jährlichen Fixkosten von 854 Mio. $ ohne Bitcoin-Verkäufe decken könne; der 2,3-Mrd.-$-Bargeldbestand und ein Current Ratio von 5,6x machten dies jedoch handhabbar .
Die Annahmen und Ergebnisse des Modells zeichnen ein klares Bild:
| Kennzahl | Ausgangspunkt | Ergebnis im Stresstest |
|---|---|---|
| Bitcoin-Kurs | ~59.100 $ | Fällt auf 26.611 $ im 6. Monat |
| mNAV-Verhältnis | ~1,0x+ | Fällt unter 0,50x |
| Bargeld-Bestand | ~2,3 Mrd. $ | Ist im 9. Monat aufgebraucht |
| Verkaufte BTC zur Schuldentilgung | 0 (keine Zwangsverkäufe anfangs) | 115.727 BTC über 3 Jahre verkauft |
| CEBE (BTC pro Aktie, Stammaktien) | 138.161 Sats | Bricht auf nur 7.884 Sats ein – ein Rückgang um 94 % |
| MSTR-Aktienkurs | ~125 $ | Fällt im Worst Case auf ~1 $ |
| Vorrangige Forderungen auf BTC | Ausgangsbasis | Steigen auf 819.073 BTC, da Schuldner Vorrang haben |
Die entscheidende Erkenntnis: Das Unternehmen überlebt, aber die Stammaktien werden „vernichtet“. Die Inhaber von Vorzugsaktien (STRC/STRK) würden weniger Schaden erleiden; die Stammaktionäre tragen fast die gesamte Verwässerung und die Verluste aus BTC-Verkäufen .
CEBE-Komprimierung ist das Hauptrisiko. Livingston identifizierte, dass die eigentliche Gefahr nicht der Bankrott ist, sondern der Zusammenbruch des Bitcoin-Anteils pro Stammaktie, da vorrangige Forderungen (Wandelanleihen + Vorzugsaktien) einen immer größeren Teil des Bitcoin-Schatzes aufzehren .
Vorzugsaktie (STRC) steht massiv unter Druck. STRC verlor im Juni 2026 allein 23 % auf ~76 $ – weit unter ihrem Nennwert von 100 $, was auf Not im Vorzugsaktienmarkt hindeutet . Die MSTR-Aktie ist von ihren Höchstständen um rund 83 % eingebrochen .
Nicht realisierte Verluste sind enorm. Strategy wies allein im vierten Quartal 2025 einen nicht realisierten Verlust von 17,44 Mrd. $ auf seine Bitcoin-Bestände aus, als BTC in diesem Quartal um 25 % fiel . Da Bitcoin nun unter 60.000 $ notiert (Tiefststand 59.978 $ im Februar 2026), dürfte der nicht realisierte Verlust auf dem Bestand von über 671.000 BTC 15–20 Mrd. $ übersteigen .
Der Zugang zu den Kapitalmärkten ist die große Unbekannte. Bleibt das mNAV unter 1,0x, kann Strategy keine neuen Aktien oder Wandelanleihen zu günstigen Konditionen ausgeben – sein wichtigstes Instrument, um weitere Bitcoin zu erwerben und Dividenden zu finanzieren . Ein lang anhaltendes Szenario „geschlossener Kapitalmärkte“ ist der Mechanismus, der schließlich BTC-Verkäufe erzwingt.
Refinanzierungsrisiko bei Schulden. Strategy setzt stark auf Wandelanleihen; wenn diese während einer Phase fällig werden, in der die Aktie unter dem Wandlungspreis notiert, müsste das Unternehmen in bar statt in Aktien zurückzahlen, was die Liquidität belastet .
Adam Livingstons Stresstest bestätigt: Strategy kann einen schweren, mehrjährigen Bärenmarkt ohne Todesspirale überstehen, weil die Bitcoin-Bestände im Verhältnis zu den Fixkosten riesig sind und keine Zwangsliquidationsklauseln bestehen. Allerdings tragen die Stammaktionäre fast den gesamten Schmerz – der BTC-Anteil pro Aktie könnte im schlimmsten Fall um 94 % fallen, die MSTR-Aktie auf ~1 $, und die Vorzugsaktionäre erleiden schwere Verluste, bevor das Unternehmen selbst in Zahlungsschwierigkeiten gerät. Die unmittelbaren Risiken sind die CEBE-Komprimierung, der Verfall der STRC-Vorzugsaktie, immense nicht realisierte Verluste und die Gefahr, dass geschlossene Kapitalmärkte schließlich Bitcoin-Verkäufe zur Bedienung vorrangiger Verpflichtungen erzwingen.
Mehrere strukturelle Faktoren schützen Strategy:
Die massiven Bitcoin-Bestände übersteigen die Fixkosten bei weitem. Livingston veranschaulichte dies, indem er die Bilanz auf ein Millionstel skalierte: Strategy hält umgerechnet ~53.400 $ in Bitcoin und schuldet nur 1.712 $ jährlich an Vorzugsdividenden – rund 148 $ pro Monat im Verhältnis zur Vermögensbasis . In realen Zahlen beliefen sich die jährlichen Zins- und Dividendenverpflichtungen Ende 2025 auf rund 689 Mio. $, während der Bitcoin-Schatz Dutzende Milliarden wert war .
Die Barreserven bieten einen mehrjährigen Puffer. Zum 31. Dezember 2025 verfügte Strategy über 2,3 Mrd. $ an Barmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten, ein Anstieg von 54,3 Mio. $ drei Monate zuvor, was eine Deckung der Dividenden für über 2,5 Jahre ermöglicht .
Keine Zwangsverkaufsauslöser bei den vorrangigen Schulden. Die Wandelanleihen sind größtenteils im Geld und enthalten keine Margin-Call-Klauseln, die einen Bitcoin-Verkauf zu ungünstigen Kursen erzwingen würden . CEO Phong Le erklärte zuvor, dass Bitcoin auf etwa 8.000 $ fallen und dort für 5–6 Jahre bleiben müsste, bevor das Unternehmen eine echte Gefahr sähe .
Forbes-Analyst Roomy Khan zog den Schluss, dass die Bilanz nicht in Not sei: Das eigentliche Risiko sei, ob Strategy seine jährlichen Fixkosten von 854 Mio. $ ohne Bitcoin-Verkäufe decken könne; der 2,3-Mrd.-$-Bargeldbestand und ein Current Ratio von 5,6x machten dies jedoch handhabbar .
Die Annahmen und Ergebnisse des Modells zeichnen ein klares Bild:
| Kennzahl | Ausgangspunkt | Ergebnis im Stresstest |
|---|---|---|
| Bitcoin-Kurs | ~59.100 $ | Fällt auf 26.611 $ im 6. Monat |
| mNAV-Verhältnis | ~1,0x+ | Fällt unter 0,50x |
| Bargeld-Bestand | ~2,3 Mrd. $ | Ist im 9. Monat aufgebraucht |
| Verkaufte BTC zur Schuldentilgung | 0 (keine Zwangsverkäufe anfangs) | 115.727 BTC über 3 Jahre verkauft |
| CEBE (BTC pro Aktie, Stammaktien) | 138.161 Sats | Bricht auf nur 7.884 Sats ein – ein Rückgang um 94 % |
| MSTR-Aktienkurs | ~125 $ | Fällt im Worst Case auf ~1 $ |
| Vorrangige Forderungen auf BTC | Ausgangsbasis | Steigen auf 819.073 BTC, da Schuldner Vorrang haben |
Die entscheidende Erkenntnis: Das Unternehmen überlebt, aber die Stammaktien werden „vernichtet“. Die Inhaber von Vorzugsaktien (STRC/STRK) würden weniger Schaden erleiden; die Stammaktionäre tragen fast die gesamte Verwässerung und die Verluste aus BTC-Verkäufen .
CEBE-Komprimierung ist das Hauptrisiko. Livingston identifizierte, dass die eigentliche Gefahr nicht der Bankrott ist, sondern der Zusammenbruch des Bitcoin-Anteils pro Stammaktie, da vorrangige Forderungen (Wandelanleihen + Vorzugsaktien) einen immer größeren Teil des Bitcoin-Schatzes aufzehren .
Vorzugsaktie (STRC) steht massiv unter Druck. STRC verlor im Juni 2026 allein 23 % auf ~76 $ – weit unter ihrem Nennwert von 100 $, was auf Not im Vorzugsaktienmarkt hindeutet . Die MSTR-Aktie ist von ihren Höchstständen um rund 83 % eingebrochen .
Nicht realisierte Verluste sind enorm. Strategy wies allein im vierten Quartal 2025 einen nicht realisierten Verlust von 17,44 Mrd. $ auf seine Bitcoin-Bestände aus, als BTC in diesem Quartal um 25 % fiel . Da Bitcoin nun unter 60.000 $ notiert (Tiefststand 59.978 $ im Februar 2026), dürfte der nicht realisierte Verlust auf dem Bestand von über 671.000 BTC 15–20 Mrd. $ übersteigen .
Der Zugang zu den Kapitalmärkten ist die große Unbekannte. Bleibt das mNAV unter 1,0x, kann Strategy keine neuen Aktien oder Wandelanleihen zu günstigen Konditionen ausgeben – sein wichtigstes Instrument, um weitere Bitcoin zu erwerben und Dividenden zu finanzieren . Ein lang anhaltendes Szenario „geschlossener Kapitalmärkte“ ist der Mechanismus, der schließlich BTC-Verkäufe erzwingt.
Refinanzierungsrisiko bei Schulden. Strategy setzt stark auf Wandelanleihen; wenn diese während einer Phase fällig werden, in der die Aktie unter dem Wandlungspreis notiert, müsste das Unternehmen in bar statt in Aktien zurückzahlen, was die Liquidität belastet .
Adam Livingstons Stresstest bestätigt: Strategy kann einen schweren, mehrjährigen Bärenmarkt ohne Todesspirale überstehen, weil die Bitcoin-Bestände im Verhältnis zu den Fixkosten riesig sind und keine Zwangsliquidationsklauseln bestehen. Allerdings tragen die Stammaktionäre fast den gesamten Schmerz – der BTC-Anteil pro Aktie könnte im schlimmsten Fall um 94 % fallen, die MSTR-Aktie auf ~1 $, und die Vorzugsaktionäre erleiden schwere Verluste, bevor das Unternehmen selbst in Zahlungsschwierigkeiten gerät. Die unmittelbaren Risiken sind die CEBE-Komprimierung, der Verfall der STRC-Vorzugsaktie, immense nicht realisierte Verluste und die Gefahr, dass geschlossene Kapitalmärkte schließlich Bitcoin-Verkäufe zur Bedienung vorrangiger Verpflichtungen erzwingen.