Stand 25./26. Juni 2026: Das kongolesische Gesundheitsministerium meldet 1.155 bestätigte Fälle und 304 Todesfälle in drei Provinzen, dazu neun Fälle in Uganda.

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Der Bundibugyo-Ebola-Ausbruch 2026 in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) und Uganda ist der am schnellsten wachsende Ebola-Ausbruch, der je registriert wurde. Seit der offiziellen Bekanntgabe Mitte Mai hat sich die Lage drastisch zugespitzt – angetrieben durch einen seltenen Virusstamm, eine verspätete Entdeckung und ein schwieriges Sicherheitsumfeld. Dieser Artikel bietet einen faktengeprüften Überblick über den aktuellen Stand, die Ergebnisse einer neuen WHO-Studie, die Gründe für die explosive Ausbreitung und die internationale Antwort.
Der Ausbruch weitet sich im Nordosten der DRK und in Uganda weiter aus. Die tatsächliche Fallzahl dürfte deutlich über den offiziellen Zahlen liegen.
Eine neue Modellierungsstudie der Weltgesundheitsorganisation (WHO), veröffentlicht in The Lancet Infectious Diseases, warnt vor einer unmittelbaren Eskalation in der Region.
Die Gesundheitsbehörden identifizieren mehrere Faktoren, die das beispiellose Tempo des Ausbruchs erklären.
Eine gemeinsame Notfallmaßnahme mehrerer Organisationen läuft, wird aber durch das Fehlen medizinischer Gegenmaßnahmen und die schwierige Sicherheitslage behindert.
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Stand 25./26. Juni 2026: Das kongolesische Gesundheitsministerium meldet 1.155 bestätigte Fälle und 304 Todesfälle in drei Provinzen, dazu neun Fälle in Uganda.
Stand 25./26. Juni 2026: Das kongolesische Gesundheitsministerium meldet 1.155 bestätigte Fälle und 304 Todesfälle in drei Provinzen, dazu neun Fälle in Uganda. Der Ausbruch wird durch das seltene Bundibugyo Virus ausgelöst, gegen das es weder einen zugelassenen Impfstoff noch eine spezifische Behandlung gibt.
Eine neue WHO Modellstudie im Fachblatt The Lancet Infectious Diseases beziffert die Wahrscheinlichkeit, dass das Virus den Südsudan erreicht, auf 69,3 Prozent.
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