Die Nachricht schlug hohe Wellen: „Die Ergebnisse übertrafen die Prognosen der Wall Street mit großem Abstand und verhalfen den US-Aktienfutures zu Kursgewinnen, während die Stimmung gegenüber KI-orientierten Technologiewerten insgesamt stieg“ .
Die Micron-Zahlen lösten am 25. Juni eine koordinierte Aufwärtsbewegung bei europäischen Halbleiterwerten aus:
Mehrere große Investmentbanken hatten bereits in den Wochen vor Microns Zahlen ihre Kursziele für ASML nach oben geschraubt, was die positive Reaktion noch verstärkte:
Diese bereits vorhandene positive Analystendynamik sorgte dafür, dass die Stimmung in der gesamten Halbleiterzuliefererkette schon vor Microns Veröffentlichung günstig war – der starke Bericht wirkte wie ein Katalysator.
Die US-Exportbeschränkungen gegenüber China blieben 2026 ein permanentes Risiko für ASML. Die Rallye um Micron herum zeigte jedoch, dass die KI-Nachfrage den Markt vorerst dominierte:
Dennoch wurden diese geopolitischen Risiken während der Rallye am 24. und 25. Juni von der schieren Wucht der Micron-Zahlen und der Bestätigung des global beschleunigten KI-Infrastrukturausbaus überlagert.
Die Rallye im gesamten Sektor ist am besten als Teil eines anhaltenden KI-Infrastrukturbooms zu verstehen:
Die Kombination aus Microns atemberaubendem Gewinnsprung, den bereits erhöhten Analystenzielen und dem strukturellen KI-Investitionszyklus erzeugte ein starkes Bestätigungssignal für Anleger – eines, das stark genug war, die europäischen Chip-Werte und den Stoxx 600 trotz ungelöster Handelskonflikte mit China auf neue Höchststände zu treiben.
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