Dies markiert eine scharfe Kehrtwende: Noch um 2020 herum kaufte Tencent aggressiv Minderheitsbeteiligungen an japanischen Studios, die es als unterbewertet betrachtete .
Der Bloomberg-Bericht nennt zwei prominente japanische Studios, die nicht Teil der Ausstiegspläne sind:
Die vollständige Liste der überprüften Studios ist nicht öffentlich bekannt, aber mehrere Medien berichten, dass Marvelous und andere als „unterperformend“ eingestufte Positionen zur Disposition stehen, während die Wetten auf FromSoftware und PlatinumGames bestehen bleiben .
Der Rückzug aus japanischen Studios erfolgt vor dem Hintergrund eines explosionsartigen Anstiegs der Investitionsausgaben (Capex) für Künstliche Intelligenz. Die wichtigsten Zahlen:
Bloomberg und zahlreiche Finanzanalysten führen den Studio-Rückzug direkt auf diesen KI-Wettrüsten zurück. Tencent steht unter enormem Druck, im kapitalintensiven KI-Wettlauf mit Alibaba und ByteDance mitzuhalten – und muss daher jede Investition auf hohe Renditechancen prüfen . Die Gaming-Branche selbst leidet zudem unter einer anhaltenden Wachstumsschwäche, die die Margen im Kerngeschäft von Tencent weiter drückt, während das Unternehmen massiv Kapital in KI-Infrastruktur umleitet
.