Fachleute sehen in diesem Erfolg vor allem ein Zeichen für Chinas Streben nach Autarkie im Supercomputing. Für KI-Anwendungen, die stark von GPU-Beschleunigung profitieren, sei LineShine nicht unbedingt optimiert . Trotzdem führt LineShine auch die HPCG-Rangliste (High-Performance Conjugate Gradient) mit 22,00 HPCG-Petaflop/s und die HPL-MxP-Wertung mit 7,92 Exaflops an
.
Obwohl NVIDIA die Spitzenposition eingebüßt hat, wuchs der Anteil eigener Technik auf den TOP500 weiter. 81 % – also über 400 der 500 Systeme – setzen auf NVIDIA . Die Highlights aus NVIDIAs offiziellem Blog:
Am 22. Juni 2026 gab NVIDIA den bislang größten europäischen KI-Supercomputer-Ausbau bekannt: 35 neue KI/HPC-Systeme in 23 Ländern, basierend auf Blackwell- und Hopper-Architekturen . Die Details:
NVIDIA enthüllte die Vera Rubin Plattform – eine Rack-Scale-Architektur, die hochpräzise Simulation, KI und Datenanalyse vereint. Sie liefert rund 7 Exaflops an KI-Leistung und 5 Petaflops an nativer doppelter Genauigkeit (FP64) . Die Plattform ist für die nächste Generation von TOP500-Systemen konzipiert und kombiniert FPGA-basierte FP64-Engines mit NVIDIAs vollständigem CUDA-X- und KI-Plattform-Stack
.
Laut NVIDIA-CEO Jensen Huang fungiert die Plattform als neuartiges wissenschaftliches Instrument, das Forschung in Klimamodellierung, Wirkstoffentwicklung und Energiesystemen beschleunigen soll .
NVIDIA und EuroHPC stellten den 35-System-Ausbau explizit in den Dienst der Dekarbonisierung, sauberen Energie und des Quantencomputings . Der Quanten-GPU-Computing-Track war ein Schwerpunktthema der Konferenz. Europäische Zentren wie CINECA, Fraunhofer FOKUS, BSC und Jülich erweitern ihre Quanten-GPU-Infrastruktur
. Die Systeme sollen Klimamodellierung, Gesundheitswesen, Biotechnologie, nachhaltige Landwirtschaft und staatliche KI-Dienste voranbringen
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