Kuba steckt in der schwersten Energiekrise seit Jahrzehnten. Die Treibstoffreserven sind aufgebraucht, das nationale Stromnetz bricht zusammen, und die humanitären Folgen werden von Tag zu Tag dramatischer. Im Zentrum der Ereignisse steht eine entscheidende Frage: Wird Mexiko die Öllieferungen wieder aufnehmen, die die Insel einst am Laufen hielten?
Hier ist eine quellenbasierte Übersicht über den aktuellen Stand der mexikanischen Bemühungen, die Ursachen und Folgen der Krise sowie die größten Unsicherheiten.
Aktueller Stand: Mexikos Bemühungen zur Wiederaufnahme der Öllieferungen
Mexiko stoppte seine Öllieferungen an Kuba Anfang 2026. Am 22. Juni 2026 kündigte Präsidentin Claudia Sheinbaum an, dass ihre Regierung versucht, die Lieferungen wieder aufzunehmen – doch bislang ist kein einziger Tanker ausgelaufen.
- Der Stopp: Mexiko pausierte seine Öllieferungen Ende Januar 2026 aus Angst vor Vergeltungsmaßnahmen der damals neu ins Amt kommenden Trump-Administration
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. Präsidentin Sheinbaum bestätigte den Stopp am 9. Februar 2026
.
- Die angekündigte Wiederaufnahme: Am 22. Juni 2026 erklärte Sheinbaum, dass Mexiko daran arbeite, die Öllieferungen an Kuba über private Unternehmen wieder aufzunehmen, die für den Treibstofftransport zugelassen sind. Sie stellte dies als kommerzielles und nicht als humanitäres Geschäft dar
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. Sie stellte klar, dass die Lieferungen noch nicht wieder aufgenommen wurden, die Bemühungen aber bereits seit "einiger Zeit" liefen .
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