SIFT steht für Stop, Investigate, Find und Trace – vier Handlungsschritte, die dir helfen, jede Online-Quelle schnell einzuschätzen .
Der erste Schritt ist der einfachste und zugleich der schwierigste. Bevor du teilst, kommentierst oder eine starke emotionale Reaktion zeigst: Stopp! Prüfe, ob du die Quelle kennst und ihr vertraust . Inhalte, die Wut oder Begeisterung auslösen, werden viel eher geteilt – unabhängig von ihrem Wahrheitsgehalt . Frage dich: Kenne ich diese Website oder Veröffentlichung? Falls nicht, gehe erst zum nächsten Schritt über, bevor du dich weiter damit beschäftigst .
Öffne einen neuen Tab und finde heraus, wer die Information erstellt hat. Suche nach Autor/in, Verlag oder Organisation. Prüfe deren Qualifikationen, mögliche Verzerrungen (Bias) und ihren Ruf . Eine seriöse Quelle hat eine „Über uns“-Seite und transparente Kontaktmöglichkeiten . Lateral Reading – also das Verlassen der ursprünglichen Seite, um zu sehen, was andere Quellen über diese Quelle sagen – ist die wichtigste Verhaltensweise, die erfahrene Faktenchecker von Anfängern unterscheidet .
Bist du dir über die ursprüngliche Behauptung unsicher, musst du sie nicht direkt beurteilen. Suche stattdessen nach vertrauenswürdigen Berichten zum selben Thema von bekannten, autoritativen Quellen . Große Nachrichtenagenturen wie die DPA, öffentlich-rechtliche Medien wie die Tagesschau oder wissenschaftliche Einrichtungen liefern oft zuverlässigere Informationen. Wenn eine vertrauenswürdige Quelle die Behauptung bereits behandelt, kannst du dich auf deren Überprüfung verlassen .
Ein Zitat aus dem Zusammenhang gerissen oder eine Statistik ohne ihre Methodik kann in die Irre führen. Finde die Originalquelle – die ursprüngliche Forschungsarbeit, das vollständige Interviewtranskript oder das ungeschnittene Video – um zu sehen, ob Fakten falsch dargestellt wurden . Dies wird auch als „Upstream“-Recherche bezeichnet .
Die SIFT-Methode entfaltet ihre volle Wirkung erst in Kombination mit diesen zusätzlichen Prüfverfahren.
Anstatt eine Quelle nur danach zu beurteilen, was sie über sich selbst sagt, öffnest du mehrere Tabs, um Behauptungen mit unabhängigen Quellen abzugleichen. Dieses Verhalten ist der stärkste Einzelfaktor für Genauigkeit beim Faktencheck . Wenn andere renommierte Medien die Behauptung nicht aufgreifen, ist das ein Alarmsignal.
Bevor du selbst tief recherchierst, prüfe, ob die Behauptung bereits von Seiten wie Correctiv, DPA Faktencheck, Mimikama oder Volksverpetzer überprüft wurde . Viele Behauptungen liegen bereits als geprüft oder widerlegt vor . Einfach „[Behauptung] Faktencheck“ in die Suchmaschine einzugeben, führt oft schnell zu vorhandener Arbeit .
Ist die Geschichte Independent (unabhängig), von Multiple (mehreren) Quellen, die ihre Behauptungen Verify (überprüfen), mit Authoritative (autoritativen) Quellen, die Identified (identifiziert) und Named (namentlich genannt) sind? Wenn nicht, behandle sie als unzuverlässig . Dieser Test ist besonders nützlich für Nachrichtenmeldungen, in denen eine Person oder Organisation eine Behauptung aufstellt.
Professionelle Journalisten und Forscher befolgen eine strenge Regel: Bedeutende Behauptungen erfordern eine Dokumentation oder zwei unabhängige Quellen mit direktem Wissen . Routine-Fakten sollten über verlässliche Sekundärquellen wie offizielle Register oder seriöse Datenbanken verifiziert werden . Wenn nur eine Quelle die Geschichte hat, sei skeptisch .
Führe jede statistische oder faktische Behauptung auf die ursprüngliche Studie, den Regierungsdatensatz oder die offizielle Stellungnahme zurück . Verlasse dich nicht auf einen Blogbeitrag, der eine Forschungsarbeit zusammenfasst – lies die Arbeit selbst. Bei Nachrichten: Suche nach Artikeln, die konkrete Quellen nennen und auf Originaldokumente oder -daten verlinken .
Wenn du für Forschung oder Berichterstattung verlässliche zitierte Belege benötigst:
SIFT + Lateral Reading + Gegenprüfung durch unabhängige Faktenchecker ist der am besten belegte Ansatz. Hochschulbibliotheken empfehlen diese Kombination durchgängig gegenüber jeder einzelnen Checkliste oder Akronym . Die zentrale Erkenntnis ist einfach, aber wirkungsvoll: Verlasse die Quellseite und prüfe von außen. Beurteile eine Behauptung niemals nur danach, was die Quelle über sich selbst sagt. Mit diesen Techniken navigierst du sicher durch die Informationsflut und findest die Belege, die du wirklich brauchst.
SIFT steht für Stop, Investigate, Find und Trace – vier Handlungsschritte, die dir helfen, jede Online-Quelle schnell einzuschätzen .
Der erste Schritt ist der einfachste und zugleich der schwierigste. Bevor du teilst, kommentierst oder eine starke emotionale Reaktion zeigst: Stopp! Prüfe, ob du die Quelle kennst und ihr vertraust . Inhalte, die Wut oder Begeisterung auslösen, werden viel eher geteilt – unabhängig von ihrem Wahrheitsgehalt . Frage dich: Kenne ich diese Website oder Veröffentlichung? Falls nicht, gehe erst zum nächsten Schritt über, bevor du dich weiter damit beschäftigst .
Öffne einen neuen Tab und finde heraus, wer die Information erstellt hat. Suche nach Autor/in, Verlag oder Organisation. Prüfe deren Qualifikationen, mögliche Verzerrungen (Bias) und ihren Ruf . Eine seriöse Quelle hat eine „Über uns“-Seite und transparente Kontaktmöglichkeiten . Lateral Reading – also das Verlassen der ursprünglichen Seite, um zu sehen, was andere Quellen über diese Quelle sagen – ist die wichtigste Verhaltensweise, die erfahrene Faktenchecker von Anfängern unterscheidet .
Bist du dir über die ursprüngliche Behauptung unsicher, musst du sie nicht direkt beurteilen. Suche stattdessen nach vertrauenswürdigen Berichten zum selben Thema von bekannten, autoritativen Quellen . Große Nachrichtenagenturen wie die DPA, öffentlich-rechtliche Medien wie die Tagesschau oder wissenschaftliche Einrichtungen liefern oft zuverlässigere Informationen. Wenn eine vertrauenswürdige Quelle die Behauptung bereits behandelt, kannst du dich auf deren Überprüfung verlassen .
Ein Zitat aus dem Zusammenhang gerissen oder eine Statistik ohne ihre Methodik kann in die Irre führen. Finde die Originalquelle – die ursprüngliche Forschungsarbeit, das vollständige Interviewtranskript oder das ungeschnittene Video – um zu sehen, ob Fakten falsch dargestellt wurden . Dies wird auch als „Upstream“-Recherche bezeichnet .
Die SIFT-Methode entfaltet ihre volle Wirkung erst in Kombination mit diesen zusätzlichen Prüfverfahren.
Anstatt eine Quelle nur danach zu beurteilen, was sie über sich selbst sagt, öffnest du mehrere Tabs, um Behauptungen mit unabhängigen Quellen abzugleichen. Dieses Verhalten ist der stärkste Einzelfaktor für Genauigkeit beim Faktencheck . Wenn andere renommierte Medien die Behauptung nicht aufgreifen, ist das ein Alarmsignal.
Bevor du selbst tief recherchierst, prüfe, ob die Behauptung bereits von Seiten wie Correctiv, DPA Faktencheck, Mimikama oder Volksverpetzer überprüft wurde . Viele Behauptungen liegen bereits als geprüft oder widerlegt vor . Einfach „[Behauptung] Faktencheck“ in die Suchmaschine einzugeben, führt oft schnell zu vorhandener Arbeit .
Ist die Geschichte Independent (unabhängig), von Multiple (mehreren) Quellen, die ihre Behauptungen Verify (überprüfen), mit Authoritative (autoritativen) Quellen, die Identified (identifiziert) und Named (namentlich genannt) sind? Wenn nicht, behandle sie als unzuverlässig . Dieser Test ist besonders nützlich für Nachrichtenmeldungen, in denen eine Person oder Organisation eine Behauptung aufstellt.
Professionelle Journalisten und Forscher befolgen eine strenge Regel: Bedeutende Behauptungen erfordern eine Dokumentation oder zwei unabhängige Quellen mit direktem Wissen . Routine-Fakten sollten über verlässliche Sekundärquellen wie offizielle Register oder seriöse Datenbanken verifiziert werden . Wenn nur eine Quelle die Geschichte hat, sei skeptisch .
Führe jede statistische oder faktische Behauptung auf die ursprüngliche Studie, den Regierungsdatensatz oder die offizielle Stellungnahme zurück . Verlasse dich nicht auf einen Blogbeitrag, der eine Forschungsarbeit zusammenfasst – lies die Arbeit selbst. Bei Nachrichten: Suche nach Artikeln, die konkrete Quellen nennen und auf Originaldokumente oder -daten verlinken .
Wenn du für Forschung oder Berichterstattung verlässliche zitierte Belege benötigst:
SIFT + Lateral Reading + Gegenprüfung durch unabhängige Faktenchecker ist der am besten belegte Ansatz. Hochschulbibliotheken empfehlen diese Kombination durchgängig gegenüber jeder einzelnen Checkliste oder Akronym . Die zentrale Erkenntnis ist einfach, aber wirkungsvoll: Verlasse die Quellseite und prüfe von außen. Beurteile eine Behauptung niemals nur danach, was die Quelle über sich selbst sagt. Mit diesen Techniken navigierst du sicher durch die Informationsflut und findest die Belege, die du wirklich brauchst.