Diese Vereinbarung markiert einen neuen, urheberrechtskonformen Weg für KI-Suchprodukte: Hochwertige, lizenzierte Profibilder werden als Anzeigeschicht eingebunden, anstatt auf unerlaubtes Scraping zu setzen. Für Getty eröffnet sich ein mächtiger neuer Vertriebskanal für seine Bilddatenbank, während OpenAI seine Verteidigung gegen den Vorwurf der Nutzung urheberrechtlich geschützten Materials ohne Erlaubnis stärkt .
Gettys Ansatz gegenüber KI-Unternehmen in den letzten zwei Jahren offenbart eine klare Doppelstrategie: Die eigene Bilddatenbank durch Display-Lizenzdeals mit KI-Suchplattformen monetarisieren und gleichzeitig aggressiv juristisch gegen Unternehmen vorgehen, die angeblich ohne Autorisierung Inhalte zum Training generativer Modelle genutzt haben.
Bereits vor dem OpenAI-Deal hatte Getty mit einer ähnlichen Vereinbarung erste Erfahrungen gesammelt. Am 31. Oktober 2024 (in manchen Quellen auch als 2025 genannt) gaben Getty und das KI-Start-up Perplexity eine globale, mehrjährige Lizenzvereinbarung bekannt . Darin versorgt Getty Perplexity über eine API-Schnittstelle mit Bildern, die in den KI-gestützten Such- und Discovery-Tools angezeigt werden – inklusive integrierter Quellenangaben und Links zu den Originalquellen . Wie der OpenAI-Deal ist auch diese Vereinbarung ein Display-fokussierter Lizenzvertrag, keine Trainingsdatenlizenz – was relevant ist, da Perplexity keine eigenen Foundation-Modelle trainiert .
Auf der anderen Seite von Gettys Strategie steht die Prozessführung. Getty verklagte Stability AI in Großbritannien mit der Behauptung, Stabilitäts Bildgenerierungsmodell Stable Diffusion sei mit Millionen von Getty-Bildern ohne Erlaubnis trainiert worden . Das Ergebnis war jedoch ein herber Rückschlag für Getty.
Am 4. November 2025 fällte der Londoner High Court sein Urteil :
Das Urteil wurde weithin als wegweisender Sieg für KI-Entwickler in Großbritannien gewertet: Es etablierte, dass die Gewichte eines KI-Modells keine gespeicherte Kopie der Trainingsdaten sind und daher nicht Grundlage für sekundäre Urheberrechtsklagen sein können .
Die OpenAI-Vereinbarung ist der jüngste und bedeutendste Ausdruck von Gettys „Lizenzieren, wo es geht, verklagen, wo es sein muss“-Strategie . Die wichtigsten Implikationen sind:
Gettys KI-Strategie ist eine von starken Kontrasten: Sie ist bereit, mit KI-Suchunternehmen bei Display-Lizenzen zu kooperieren, aber auch bereit, jahrelang vor Gericht gegen generative KI-Unternehmen zu kämpfen. Die Ergebnisse sind bisher durchwachsen:
| Ansatz | Gegenüber | Struktur | Status |
|---|---|---|---|
| Lizenzierung (Display) | Perplexity AI | Mehrjähriger API-Display-Deal | Aktive Vereinbarung, angekündigt Okt. 2024/2025 |
| Lizenzierung (Display) | OpenAI / ChatGPT | Mehrjähriger Display-Vertrag | Angekündigt Juni 2026 |
| Prozessführung | Stability AI (UK) | Urheberrechts-/Markenrechtsklage | Getty verlor weitgehend im Nov. 2025, errang schmalen Markensieg |
Der rote Faden, der diese Schritte verbindet, ist klar: Getty baut ein Geschäftsmodell auf, das seine Bilddatenbank im KI-Suchzeitalter durch Display-Lizenzierung monetarisiert und gleichzeitig durch Prozessführung um eine Vergütung – und klarere rechtliche Regeln – für nicht autorisierte Trainingsnutzungen kämpft. Ob diese zweigleisige Strategie letztlich erfolgreich sein wird, bleibt eine offene Frage. Der OpenAI-Deal deutet jedoch darauf hin, dass lizenzierte Display-Inhalte zumindest für KI-Suchprodukte zum neuen Standard werden.
Diese Vereinbarung markiert einen neuen, urheberrechtskonformen Weg für KI-Suchprodukte: Hochwertige, lizenzierte Profibilder werden als Anzeigeschicht eingebunden, anstatt auf unerlaubtes Scraping zu setzen. Für Getty eröffnet sich ein mächtiger neuer Vertriebskanal für seine Bilddatenbank, während OpenAI seine Verteidigung gegen den Vorwurf der Nutzung urheberrechtlich geschützten Materials ohne Erlaubnis stärkt .
Gettys Ansatz gegenüber KI-Unternehmen in den letzten zwei Jahren offenbart eine klare Doppelstrategie: Die eigene Bilddatenbank durch Display-Lizenzdeals mit KI-Suchplattformen monetarisieren und gleichzeitig aggressiv juristisch gegen Unternehmen vorgehen, die angeblich ohne Autorisierung Inhalte zum Training generativer Modelle genutzt haben.
Bereits vor dem OpenAI-Deal hatte Getty mit einer ähnlichen Vereinbarung erste Erfahrungen gesammelt. Am 31. Oktober 2024 (in manchen Quellen auch als 2025 genannt) gaben Getty und das KI-Start-up Perplexity eine globale, mehrjährige Lizenzvereinbarung bekannt . Darin versorgt Getty Perplexity über eine API-Schnittstelle mit Bildern, die in den KI-gestützten Such- und Discovery-Tools angezeigt werden – inklusive integrierter Quellenangaben und Links zu den Originalquellen . Wie der OpenAI-Deal ist auch diese Vereinbarung ein Display-fokussierter Lizenzvertrag, keine Trainingsdatenlizenz – was relevant ist, da Perplexity keine eigenen Foundation-Modelle trainiert .
Auf der anderen Seite von Gettys Strategie steht die Prozessführung. Getty verklagte Stability AI in Großbritannien mit der Behauptung, Stabilitäts Bildgenerierungsmodell Stable Diffusion sei mit Millionen von Getty-Bildern ohne Erlaubnis trainiert worden . Das Ergebnis war jedoch ein herber Rückschlag für Getty.
Am 4. November 2025 fällte der Londoner High Court sein Urteil :
Das Urteil wurde weithin als wegweisender Sieg für KI-Entwickler in Großbritannien gewertet: Es etablierte, dass die Gewichte eines KI-Modells keine gespeicherte Kopie der Trainingsdaten sind und daher nicht Grundlage für sekundäre Urheberrechtsklagen sein können .
Die OpenAI-Vereinbarung ist der jüngste und bedeutendste Ausdruck von Gettys „Lizenzieren, wo es geht, verklagen, wo es sein muss“-Strategie . Die wichtigsten Implikationen sind:
Gettys KI-Strategie ist eine von starken Kontrasten: Sie ist bereit, mit KI-Suchunternehmen bei Display-Lizenzen zu kooperieren, aber auch bereit, jahrelang vor Gericht gegen generative KI-Unternehmen zu kämpfen. Die Ergebnisse sind bisher durchwachsen:
| Ansatz | Gegenüber | Struktur | Status |
|---|---|---|---|
| Lizenzierung (Display) | Perplexity AI | Mehrjähriger API-Display-Deal | Aktive Vereinbarung, angekündigt Okt. 2024/2025 |
| Lizenzierung (Display) | OpenAI / ChatGPT | Mehrjähriger Display-Vertrag | Angekündigt Juni 2026 |
| Prozessführung | Stability AI (UK) | Urheberrechts-/Markenrechtsklage | Getty verlor weitgehend im Nov. 2025, errang schmalen Markensieg |
Der rote Faden, der diese Schritte verbindet, ist klar: Getty baut ein Geschäftsmodell auf, das seine Bilddatenbank im KI-Suchzeitalter durch Display-Lizenzierung monetarisiert und gleichzeitig durch Prozessführung um eine Vergütung – und klarere rechtliche Regeln – für nicht autorisierte Trainingsnutzungen kämpft. Ob diese zweigleisige Strategie letztlich erfolgreich sein wird, bleibt eine offene Frage. Der OpenAI-Deal deutet jedoch darauf hin, dass lizenzierte Display-Inhalte zumindest für KI-Suchprodukte zum neuen Standard werden.