Netanjahus klare Absage
Israels Premierminister Benjamin Netanjahu reagierte umgehend und deutlich. In einer Rede am 15. Juni erklärte er, Israel fühle sich nicht an das US-iranische Waffenstillstandsabkommen gebunden. „Der Kampf ist noch nicht zu Ende“, sagte er . Netanjahu stellte klar, dass israelische Truppen „so lange wie nötig“ im Südlibanon bleiben würden und verwies auf ausgedehnte Sicherheitszonen, die man errichtet habe
. Verteidigungsminister Israel Katz bekräftigte diesen Kurs und drohte, Israel werde das Gebiet südlich des Litani-Flusses in eine militärisch kontrollierte Zone verwandeln
.
Das „Islamabad-Memorandum“ – die Schlüsselpunkte
Das MoU ist ein 14-Punkte-Rahmenabkommen, das von beiden Seiten digital unterzeichnet wurde . Die wesentlichen Bestimmungen umfassen:
Trumps unmissverständliche Drohung
US-Präsident Donald Trump stellte sofort klar, dass das MoU kein endgültiger Deal sei. Am 17. Juni drohte er: Sollte ihm das Ergebnis der 60-tägigen Verhandlungen nicht gefallen, werde man „zurückkommen und Bomben werfen“ – und drohte damit erneute Militärschläge gegen den Iran an . Er bezeichnete das MoU lediglich als Übergangsrahmen und stellte klar, dass die „endgültige Fertigstellung“ eines umfassenden Abkommens weiteren Verhandlungen bedürfe
.
Derweil bleibt die Lage angespannt. Die geplanten Gespräche in der Schweiz liegen auf Eis, während die israelischen Angriffe auf den Libanon andauern und Netanjahu auf einer harten Linie beharrt.
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