Beim EU Gipfel am 18./19. Juni 2026 haben die Staats und Regierungschefs EU Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen das Mandat erteilt, zwei neue Handelsinstrumente zu entwickeln: einen „Europäischen Präferenz“ Me...
Forschungsantwort

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Auf einem zweitägigen Gipfel in Brüssel am 18. und 19. Juni 2026 haben die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union den bislang entschlossensten Schritt unternommen, um dem, was sie als „Schock“ für die europäische Wirtschaft durch chinesische Exporte bezeichnen, entgegenzutreten . Die Diskussionen offenbarten tiefe innere Gräben, führten zu einem klaren Mandat für neue handelspolitische Instrumente und brachten bemerkenswerte Ergebnisse bei den Russland-Sanktionen und der Ukraine hervor.
Am ersten Gipfeltag gaben die 27 Staats- und Regierungschefs EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen förmlich den Auftrag, zwei neue Handelsinstrumente zu entwickeln :
1. Ein „Europäischer Präferenz“-Mechanismus: Dieses neue Instrument soll die öffentliche Auftragsvergabe und Investitionen hin zu europäischen Anbietern lenken und damit den Grundsatz der Gegenseitigkeit widerspiegeln, den von der Leyen im öffentlichen Auftragswesen seit Langem befürwortet .
2. Ein verstärkter handelspolitischer Schutzschirm: Dies beinhaltet eine aggressivere Nutzung der bestehenden Anti-Subventions- und Anti-Dumping-Instrumente sowie Vorschläge für völlig neue Maßnahmen, um den Zustrom staatlich subventionierter chinesischer Waren zu bekämpfen . Die Kommission hatte bereits vor dem Gipfel signalisiert, dass sie neue handelspolitische Schutzinstrumente vorschlagen werde, darunter eine strengere Prüfung ausländischer Subventionen und ein „neues Instrument“ zur Diversifizierung kritischer Lieferketten weg von China
.
Die EU-Staats- und Regierungschefs beschrieben die Lage als einen „Schock“ für die europäische Wirtschaft . Mehrere miteinander verflochtene Faktoren sind für die Dringlichkeit verantwortlich:
Der Gipfel offenbarte tiefe Spaltungen, wobei die Mitgliedstaaten in zwei große Lager zerfielen :
Für ein aggressives Vorgehen (die „Falken“):
Für Zurückhaltung (die „Tauben“):
Das Ergebnis war ein Kompromiss: Von der Leyen erhielt ihr Mandat zur Entwicklung neuer Instrumente, aber die genauen Maßnahmen und ihre Zeitpläne müssen noch ausgehandelt werden. Es werden erbitterte Kämpfe um die konkreten Zollhöhen und den sektoralen Anwendungsbereich erwartet .
Der Gipfel brachte mehrere bemerkenswerte Ergebnisse zu Russland und der Ukraine hervor :
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Beim EU Gipfel am 18./19. Juni 2026 haben die Staats und Regierungschefs EU Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen das Mandat erteilt, zwei neue Handelsinstrumente zu entwickeln: einen „Europäischen Präferenz“ Me...
Beim EU Gipfel am 18./19. Juni 2026 haben die Staats und Regierungschefs EU Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen das Mandat erteilt, zwei neue Handelsinstrumente zu entwickeln: einen „Europäischen Präferenz“ Me... Die Dringlichkeit wird durch eine Welle subventionierter chinesischer Exporte in Sektoren wie E Autos, Stahl und Solarmodule, ein rapide wachsendes EU China Handelsdefizit und Pekings massive industrielle Überkapazitä...
Der Kompromiss sieht vor, dass von der Leyen zwar ihr Mandat erhalten hat, die konkreten Zollhöhen und der sektorale Anwendungsbereich jedoch noch verhandelt werden müssen – harte Auseinandersetzungen stehen bevor.