Parallel zu den Sponsoring-Gesprächen gibt es Berichte, wonach Christian Horner, der ehemalige Teamchef von Red Bull, Teil eines Investorenkonsortiums ist, das an einem Anteil am Alpine-Team interessiert ist . Alpine bestätigte, dass Horners Gruppe zu den Interessenten gehört
. Reuters berichtete zudem, dass ein möglicher Deal die Zustimmung von Renault, dem Mutterkonzern von Alpine, benötigen würde
. BYD könnte theoretisch eine kommerzielle oder strategische Partnerschaft mit einem bestehenden Team wie Alpine eingehen, anstatt bei Null anzufangen. Der Alpine-Weg ist attraktiv, weil er eine sofortige Plattform in der Formel 1 bieten würde – allerdings nur, wenn die relevanten Eigentümer- und Herstellerzusagen vorliegen
.
Der ehemalige Red-Bull-Teamchef Christian Horner wird immer wieder mit BYD in Verbindung gebracht . Er soll mehrere Treffen mit BYD-Vizepräsidentin Stella Li gehabt haben, unter anderem beim Filmfestival in Cannes
. Die Quellen beschreiben die Gespräche als früh und unverbindlich
. Horners potenzielle Rolle: Er könnte BYD als Berater oder sogar als CEO eines künftigen F1-Projekts zur Seite stehen
. Sein möglicher Einstieg bei Alpine über ein Investorenkonsortium ist ein paralleler Strang, der sich mit BYDs Interesse an einem bestehenden Team überschneiden könnte
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Während des Großen Preises von Monaco im Juni 2026 führte BYD-Vizepräsidentin Stella Li hochrangige Gespräche mit den Spitzen der Formel 1. Sie traf sich mit F1-CEO Stefano Domenicali und FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem . Diese Treffen wurden als „Sondierungsgespräche“ bezeichnet, die darauf abzielten, BYDs Möglichkeiten auszuloten, aber keine endgültige Entscheidung über einen Einstieg darstellten
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BYDs Interesse an der Formel 1 ist auch ein Versuch, die globale Markenbekanntheit zu steigern . Das bedeutet, dass jedes Sponsoring oder jede technische Partnerschaft mit den bestehenden Team-, Motoren- und Herstellerbeziehungen im Sport vereinbar sein müsste. Dies wird in den verfügbaren Berichten nicht als unüberwindbares Hindernis beschrieben, aber es wäre sicherlich eine wichtige kommerzielle und strategische Überlegung.
Der wahrscheinlichste kurzfristige Szenario ist, dass BYD weiterhin risikoärmere Einstiegsmöglichkeiten prüft: ein Sponsoring, eine technische Partnerschaft oder eine Verbindung mit einem bestehenden Team – anstatt sofort ein eigenes Team zu gründen . Der Weg über eine Minderheitsbeteiligung an Alpine ist ein separater, aber potenziell relevanter Hebel, da Horners Investorengruppe an dieser Gelegenheit interessiert ist
. Die Treffen in Monaco zeigen, dass BYDs Interesse ernst genommen wird, aber die Berichterstattung deutet immer noch eher auf eine Erkundung als auf einen abgeschlossenen Einstieg hin
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