Am 15. Juni 2026 hat Daimler Truck die neue globale Dachmarke Daimler Truck Defence vorgestellt . Darunter werden alle militärischen Mobilitätsaktivitäten des Konzerns gebündelt. Das Unternehmen kündigte einen Investitionsplan im mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich an – also mehrere hundert Millionen Euro –, der über die kommenden Jahre in Engineering, Produktion, Vertrieb und Service fließen soll .
Das Ziel ist ambitioniert: Eine Milliarde Euro Umsatz mit Rüstungsgütern bis 2028 . Bislang sind rund 1.000 Mitarbeiter im Defence-Bereich beschäftigt. Die Strategie richtet sich vor allem an internationale NATO-Partner, die ihre Militärflotten modernisieren .
Renault hat gleich zwei Vorstöße gemacht:
Der britische Chemiekonzern Ineos (unter Milliarden-Unternehmer Sir Jim Ratcliffe) ist mit seiner Automobiltochter Ineos Automotive ebenfalls auf dem Vormarsch. Am 17. Juni 2026 wurde die Bildung des „Team Grenadier“-Konsortiums bekannt gegeben – gemeinsam mit den Spezialisten SMT Defence und NMS UK . Ziel ist der Gewinn des Light Mobility Vehicle (LMV)-Programms des britischen Verteidigungsministeriums . Dabei geht es um die Ablösung der etwa 5.000 alten Land Rover Defender der britischen Armee durch moderne 4x4-Fahrzeuge. Der Auftrag wird auf 900 Millionen Pfund (rund 1,2 Milliarden Dollar) geschätzt .
Ineos bewirbt sich mit dem robusten Grenadier-Geländewagen und tritt damit gegen starke Konkurrenz an: Auch Jaguar Land Rover (Tata Motors) und General Motors (zusammen mit BAE Systems) haben Angebote eingereicht .
Die Entwicklung ist kein Einzelfall. Die Verteidigungsausgaben der europäischen NATO-Mitglieder lagen 2024 bei 326 Milliarden Euro – ein Plus von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bis 2027 soll die Summe auf rund 392 Milliarden Euro steigen . Die USA unter Präsident Donald Trump haben die europäischen Partner immer wieder zu höheren Ausgaben gedrängt, während die schwächelnde E-Auto-Nachfrage die Margen der Hersteller unter Druck setzt . Das Ergebnis: Immer mehr Autokonzerne suchen ihr Heil im Rüstungsgeschäft.
Quellen: Die Angaben basieren auf öffentlichen Mitteilungen und Presseberichten von Juni 2026 sowie auf früheren Ausschreibungen und Regierungsdokumenten [1–60].
Am 15. Juni 2026 hat Daimler Truck die neue globale Dachmarke Daimler Truck Defence vorgestellt . Darunter werden alle militärischen Mobilitätsaktivitäten des Konzerns gebündelt. Das Unternehmen kündigte einen Investitionsplan im mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich an – also mehrere hundert Millionen Euro –, der über die kommenden Jahre in Engineering, Produktion, Vertrieb und Service fließen soll .
Das Ziel ist ambitioniert: Eine Milliarde Euro Umsatz mit Rüstungsgütern bis 2028 . Bislang sind rund 1.000 Mitarbeiter im Defence-Bereich beschäftigt. Die Strategie richtet sich vor allem an internationale NATO-Partner, die ihre Militärflotten modernisieren .
Renault hat gleich zwei Vorstöße gemacht:
Der britische Chemiekonzern Ineos (unter Milliarden-Unternehmer Sir Jim Ratcliffe) ist mit seiner Automobiltochter Ineos Automotive ebenfalls auf dem Vormarsch. Am 17. Juni 2026 wurde die Bildung des „Team Grenadier“-Konsortiums bekannt gegeben – gemeinsam mit den Spezialisten SMT Defence und NMS UK . Ziel ist der Gewinn des Light Mobility Vehicle (LMV)-Programms des britischen Verteidigungsministeriums . Dabei geht es um die Ablösung der etwa 5.000 alten Land Rover Defender der britischen Armee durch moderne 4x4-Fahrzeuge. Der Auftrag wird auf 900 Millionen Pfund (rund 1,2 Milliarden Dollar) geschätzt .
Ineos bewirbt sich mit dem robusten Grenadier-Geländewagen und tritt damit gegen starke Konkurrenz an: Auch Jaguar Land Rover (Tata Motors) und General Motors (zusammen mit BAE Systems) haben Angebote eingereicht .
Die Entwicklung ist kein Einzelfall. Die Verteidigungsausgaben der europäischen NATO-Mitglieder lagen 2024 bei 326 Milliarden Euro – ein Plus von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bis 2027 soll die Summe auf rund 392 Milliarden Euro steigen . Die USA unter Präsident Donald Trump haben die europäischen Partner immer wieder zu höheren Ausgaben gedrängt, während die schwächelnde E-Auto-Nachfrage die Margen der Hersteller unter Druck setzt . Das Ergebnis: Immer mehr Autokonzerne suchen ihr Heil im Rüstungsgeschäft.
Quellen: Die Angaben basieren auf öffentlichen Mitteilungen und Presseberichten von Juni 2026 sowie auf früheren Ausschreibungen und Regierungsdokumenten [1–60].