Das Abkommen wackelt: Bei der Einigung handelt es sich nicht um einen finalen Friedensvertrag, sondern um eine vorläufige Absichtserklärung. Die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) haben den Abschluss des Deals zunächst sogar dementiert . Der britische Guardian sprach von einer „mehrdeutigen neuen US-iranischen Vereinbarung“, bei der „nichts garantiert“ sei
. Die Unterschriftszeremonie in der Schweiz am 19. Juni ist lediglich der Startschuss für eine zweimonatige Verhandlungsphase hin zu einer dauerhaften Regelung
. Die Märkte preisen also weiterhin ein beträchtliches Risiko des Scheiterns ein. Erst am 1. Juni hatte der Iran Friedensgespräche ausgesetzt, was Bitcoin unter 70.000 Dollar fallen ließ – ein warnendes Beispiel
.
Die Fed blickt auf die Zinsentscheidung: Das Treffen des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (FOMC) am 16. und 17. Juni dominierte die Aufmerksamkeit der Anleger. Es war die erste Sitzung unter dem neuen Fed-Chef Kevin Warsh. Die Leitzinsen wurden zwar erwartungsgemäß in der Spanne von 3,50 % bis 3,75 % belassen . Die großen Wall-Street-Häuser und Terminmärkte preisen mittlerweile aber eine höhere Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung als für eine Zinssenkung zum Jahresende ein
. Das Augenmerk der Märkte lag daher weniger auf der Zinsentscheidung selbst, sondern vielmehr auf den neuen Wirtschaftsprognosen (dem „Dot Plot“) und dem Tonfall von Warshs Pressekonferenz
. Die Aussicht auf eine restriktivere Geldpolitik („hawkish hold“) war im Vorfeld ein klarer Gegenwind für Bitcoin
.
Wichtige Faktoren für die Entwicklung in den kommenden Tagen und Wochen
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