Schweden hat am 15. Juni 2026 Rolls Royce SMR für drei 470 MW Reaktoren auf der Värö Halbinsel ausgewählt – der erste Atom Neubau des Landes seit mehr als vier Jahrzehnten, wobei sich die Briten gegen den US Konkurren...

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What are the key details of Sweden's selection of Rolls-Royce to supply three small modular reactors for its first nuclear plant in over 40. Article summary: On June 15, 2026, Swedish utility Vattenfall, through its project company **Videberg Kraft**, officially selected **Rolls-Royce SMR** to supply three small modular reactors (SMRs) for Sweden's first new nuclear power pla. Topic tags: general, news, general web, user generated, government. Reference image context from search candidates: Reference image 1: visual subject "Rolls-Royce SMR will deliver three small modular reactors (SMRs) on the west coast of Sweden, after it was selected by energy firm Videberg" source context "Rolls-Royce to build three SMRs in Sweden - Construction Briefing" Reference image 2: visual subject "Rolls-Royce SMR will deliver three sma
Schweden hat seinen bedeutendsten Schritt seit Jahrzehnten zur Wiederbelebung der Kernkraft unternommen. Am 15. Juni 2026 wählte die Projektgesellschaft Videberg Kraft Rolls-Royce SMR aus, um drei kleine modulare Reaktoren an der Westküste des Landes zu bauen. Damit endet ein mehrjähriger Auswahlprozess, der mit 75 potenziellen Technologien begann und in einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem britischen Unternehmen und GE Vernova gipfelte .
Es ist Schwedens erster Auftrag für ein neues Kernkraftwerk seit mehr als 40 Jahren – Teil einer umfassenden Regierungsstrategie, mindestens 5.000 MW neue Kapazität zu bauen und die nationale Stromproduktion bis 2045 zu verdoppeln .
Das Vorhaben, das Videberg-Projekt genannt wird, sieht drei Rolls-Royce-SMR auf der Värö-Halbinsel (Väröhalvön) in direkter Nachbarschaft zum bestehenden Kernkraftwerk Ringhals vor .
Die wichtigsten Fakten im Überblick:
Videberg Kraft schätzt, dass das Kraftwerk während seiner 60-jährigen Betriebsdauer rund 6 % des jährlichen schwedischen Stromverbrauchs decken wird . Vattenfall strebt an, den ersten Reaktor Mitte der 2030er-Jahre in Betrieb zu nehmen. Die endgültige Technologieauswahl erfolgte nach einem dreijährigen Prozess, der mit etwa 75 Optionen begann
.
Vattenfall begann 2022 mit der Suche nach einem nuklearen Technologiepartner. Ein erstes Screening von 75 potenziellen Designs führte zu einer Auswahlliste von fünf Kandidaten, darunter Großreaktoren von Westinghouse und Framatome. Danach konzentrierte sich der Versorger auf zwei SMR-Finalisten: Rolls-Royce SMR und GE Vernovas BWRX-300 .
Öffentlich bekannt gab Vattenfall die Shortlist der beiden Anbieter im August 2025 und verbrachte dann rund zehn Monate mit detaillierten Endbewertungen, bevor die Entscheidung für Rolls-Royce fiel .
Im Zentrum des Geschäfts steht die Projektgesellschaft Videberg Kraft. Sie vereint:
Das politische Fundament liefert die bürgerliche Minderheitsregierung (Christdemokraten, Liberale, Moderate und Schwedendemokraten), die die nukleare Renaissance seit ihrem Amtsantritt unter Ministerpräsident Ulf Kristersson vorantreibt .
Das Videberg-Projekt ist nur der Auftakt. Die schwedische Regierung hat ein weit ehrgeizigeres Ziel gesetzlich verankert: mindestens 5.000 MW neue nukleare Erzeugungskapazität, was etwa vier großen Reaktoren oder einer größeren Flotte von SMR entspricht .
Der von der Regierung vorgegebene Zeitplan:
Das Parlament verabschiedete die Rahmengesetzgebung im Mai 2025. Das neue Gesetz, das staatliche Beihilfen für Atom-Investitionen ermöglicht, trat am 1. August 2025 in Kraft .
Um die immensen Vorabkosten zu stemmen, die private Investoren abschrecken, hat Schweden eines der umfassendsten staatlichen Förderpakete für Atom-Neubauten in Europa geschnürt .
Der CfD-Mechanismus garantiert den Betreibern einen Mindeststrompreis – gemäß Dokumentation des Europäischen Parlaments 80 Öre/kWh (etwa 6,7 Euro-Cent) – und verpflichtet sie zugleich, Einnahmen oberhalb eines bestimmten Preises an den Staat zurückzuzahlen . Die Förderung ist auf maximal etwa 5.000 MW installierte Gesamtleistung begrenzt
. Das Paket umfasst auch Unterstützung bei der Abfallentsorgung
.
Drei Kräfte wirkten zusammen, um den jahrzehntelangen Atomausstieg Schwedens umzukehren.
Verdopplung des Strombedarfs. Die schwedische Regierung und die OECD Nuclear Energy Agency prognostizieren, dass sich der Stromverbrauch des Landes bis 2045 ungefähr verdoppeln wird . Treiber sind die Elektrifizierung der Industrie – grüner Stahl, Batteriefabriken, Wasserstoffproduktion – sowie die Elektrifizierung von Verkehr und Wärme.
Rechtsverbindliche Klimaziele. Schweden muss bis 2045 Netto-Null-Treibhausgasemissionen erreichen und bis 2040 fossilfreien Strom erzeugen. Diese Ziele sind im nationalen Energie- und Klimaplan verankert . Erneuerbare Energien allein erwiesen sich für eine zuverlässige Grundlastversorgung als unzureichend.
Energiesicherheit und industrielle Wettbewerbsfähigkeit. Nach Jahren starker Abhängigkeit von schwankender Windkraft gelangten Regierung und Schwerindustrie zu dem Schluss, dass nur die Kernkraft vorhersehbare, großtechnische Elektrizität zu wettbewerbsfähigen Preisen liefern und gleichzeitig die Klimaverpflichtungen erfüllen kann .
Das Ergebnis ist eine staatlich flankierte Wette darauf, dass SMR liefern können, woran Großreaktoren bei der Finanzierung oft scheiterten: einen wiederholbaren, kosteneffizienten Weg zur massenhaften nuklearen Anwendung .
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Schweden hat am 15. Juni 2026 Rolls Royce SMR für drei 470 MW Reaktoren auf der Värö Halbinsel ausgewählt – der erste Atom Neubau des Landes seit mehr als vier Jahrzehnten, wobei sich die Briten gegen den US Konkurren...
Schweden hat am 15. Juni 2026 Rolls Royce SMR für drei 470 MW Reaktoren auf der Värö Halbinsel ausgewählt – der erste Atom Neubau des Landes seit mehr als vier Jahrzehnten, wobei sich die Briten gegen den US Konkurren... Die Auswahl ist der erste konkrete Schritt in Schwedens Plan, mindestens 5.000 MW neue Atomkapazität zu bauen – angetrieben von Prognosen einer Verdopplung des Strombedarfs bis 2045 und unterstützt durch bis zu 440 Mi...
Die Reaktoren werden rund 1.410 MW saubere Grundlast nahe des bestehenden Kraftwerks Ringhals liefern, wobei der schwedische Staat Mehrheitseigner der Projektgesellschaft Videberg Kraft werden soll.
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