Diese Transparenz ist ein starkes Argument in einer Branche, die zunehmend unter dem Druck steht, den Return on Investment (ROI) zweifelsfrei nachzuweisen. Uber selbst spricht von einem „Beweise-statt-Versprechen“-Ansatz .
Parallel zu den Offsite Ads hat Uber mehrere neue Anzeigenformate eingeführt, die das Nutzererlebnis auf der Plattform selbst bereichern:
Bereits am 8. Juni 2026 hatte Uber Advertising zwei neue Promotion-Tools für Restaurantpartner auf Uber Eats vorgestellt :
Beide Tools sind darauf ausgelegt, Restaurants in jenen entscheidenden Momenten zu unterstützen, in denen Kunden eine Bestellentscheidung treffen – etwa bei kulturellen Events (Sportereignisse, Feiertage) oder nach einer ersten positiven Bestellerfahrung .
Uber untermauert seine Werbeversprechen mit einer Kennzahl, die in Zusammenarbeit mit den Messspezialisten Adelaide und Kantar entwickelt wurde: dem Custom Attention Metric. Demnach erzielen Anzeigen auf Uber bis zu 6,6-mal höhere Aufmerksamkeit als andere digitale Formate .
Dieser Wert basiert auf einer Kombination aus Blickverweildauer, Interaktionsraten und Markenerinnerung und soll Werbetreibenden eine belastbare Vergleichsgröße bieten – jenseits simpler Impressionen oder Klicks.
Zwar sind viele der vorgestellten Neuerungen zunächst auf den US-Markt ausgerollt worden, doch Ubers Ambitionen sind global. Das Unternehmen ist in über 40 Ländern aktiv und bedient mehr als 180 Millionen Nutzer monatlich . Deutsche Werbetreibende, vor allem aus dem Gastronomie- und Konsumgüterbereich, sollten diese Entwicklungen aufmerksam verfolgen. Die Kombination aus realen Mobilitätsdaten, Closed-Loop-Attribution und den neuen Offsite-Reichweiten könnte das Performance-Marketing hierzulande nachhaltig verändern.
Die Botschaft von Uber an den Markt ist klar: Wer bislang auf Google, Meta oder Amazon als alleinige Performance-Motoren gesetzt hat, bekommt mit Uber einen Datenriesen als neuen Mitspieler im Retail-Media-Netzwerk – einen, der nicht nur digitales Verhalten kennt, sondern weiß, wohin Menschen wirklich gehen und was sie tatsächlich bestellen.
Comments
0 comments