Vor der Verkündung herrschte erhebliche Unsicherheit. Noch am Vortag zweifelte das iranische Außenministerium Trumps Zeitplan an und erklärte, Teheran habe einer Unterzeichnung innerhalb von 24 Stunden nicht zugestimmt . Die staatliche Nachrichtenagentur IRNA sprach hingegen von einem „weitgehend abgeschlossenen“ MoU, räumte aber noch offene Punkte ein
.
Erst am 14. Juni flogen katarische Unterhändler nach Teheran, um die finale Textfassung abzustimmen . Der iranische Nationale Sicherheitsrat stellte getrennt davon klar: Militäroperationen und Seeblockade würden beendet, die Gespräche über das iranische Atomprogramm begännen jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt
.
Shehbaz Sharif gab bekannt, die formelle Unterzeichnung sei für den 19. Juni 2026 in der Schweiz vorgesehen. Pakistan koordiniere bis dahin die technischen Beratungen .
Die Aussicht auf ein Ende der monatelangen Blockade der Straße von Hormus, durch die etwa ein Fünftel des globalen Öltransports läuft, löste einen deutlichen Preisrutsch aus .
Wichtiger Hinweis: Das vollständige MoU ist bislang nicht öffentlich einsehbar. Zentrale Details – etwa der genaue Mechanismus zur Vermögensfreigabe und der Zeitplan für die nukleare Abrüstung – sind von keiner Seite offiziell bestätigt. Die Nuklearverhandlungen mit dem Iran sollen erst nach Inkrafttreten der ersten Übergangsvereinbarungen beginnen .