Schon vor der Eskalation war die Visafrage ein Problem. Im November 2025 eskalierte der Streit, als die USA für die WM-Auslosung lediglich vier Visa für die iranische Delegation bewilligten. Ausgerechnet Mehdi Taj, der Präsident des iranischen Fußballverbands, ging leer aus. Der Iran drohte daraufhin, die Auslosung zu boykottieren. Taj selbst telefonierte mit FIFA-Präsident Gianni Infantino und lotete Alternativen aus . Der Vorgang machte deutlich: Die Teilnahme hing am seidenen Faden der US-Einreisepolitik.
Erst zehn Tage vor dem ersten Spiel vermeldeten indische und internationale Medien die Einigung: Das Weiße Haus bestätigte die Visa für die Mannschaft. Stürmer Mehdi Taremi kritisierte dennoch öffentlich, dass 14 Betreuer keine Einreiseerlaubnis erhielten und auch einem somalischen Schiedsrichter das Visum verweigert wurde – das schade dem Image der USA und erzeuge „viel Spannung“ rund um das Turnier . Kurz vor dem zweiten Spiel in Los Angeles durfte das Team zudem nur einen Tag vorher anreisen und musste einen Tag danach ausreisen; Fan-Tickets wurden blockiert .
Der Iran ist bei der WM, weil die Mannschaft es sportlich verdient hat, die FIFA sie nicht ausschloss und die USA trotz tiefer politischer Gräben den Weg freimachten. Der Preis: strikte Auflagen, Visastreit und ein diplomatischer Drahtseilakt bis kurz vor Anpfiff.
Schon vor der Eskalation war die Visafrage ein Problem. Im November 2025 eskalierte der Streit, als die USA für die WM-Auslosung lediglich vier Visa für die iranische Delegation bewilligten. Ausgerechnet Mehdi Taj, der Präsident des iranischen Fußballverbands, ging leer aus. Der Iran drohte daraufhin, die Auslosung zu boykottieren. Taj selbst telefonierte mit FIFA-Präsident Gianni Infantino und lotete Alternativen aus . Der Vorgang machte deutlich: Die Teilnahme hing am seidenen Faden der US-Einreisepolitik.
Erst zehn Tage vor dem ersten Spiel vermeldeten indische und internationale Medien die Einigung: Das Weiße Haus bestätigte die Visa für die Mannschaft. Stürmer Mehdi Taremi kritisierte dennoch öffentlich, dass 14 Betreuer keine Einreiseerlaubnis erhielten und auch einem somalischen Schiedsrichter das Visum verweigert wurde – das schade dem Image der USA und erzeuge „viel Spannung“ rund um das Turnier . Kurz vor dem zweiten Spiel in Los Angeles durfte das Team zudem nur einen Tag vorher anreisen und musste einen Tag danach ausreisen; Fan-Tickets wurden blockiert .
Der Iran ist bei der WM, weil die Mannschaft es sportlich verdient hat, die FIFA sie nicht ausschloss und die USA trotz tiefer politischer Gräben den Weg freimachten. Der Preis: strikte Auflagen, Visastreit und ein diplomatischer Drahtseilakt bis kurz vor Anpfiff.