Produktionsstätten in Europa errichten: „Ich gehe davon aus, dass chinesische OEMs Fabriken in Europa bauen werden… aber bringt das wirklich die Technologie heraus? Das ist eine Fabrik, das ist Industrialisierung“ . Das geistige Eigentum verbleibt in China.
Kern-IP konsequent im Heimatland schützen: Chinesische Firmen werden ihre proprietäre Technologie und ihre Lieferketten-Vorteile nicht an europäische Partner preisgeben . Dies deckt sich mit einer umfassenderen Strategie Pekings, Spitzentechnologien konsequent im eigenen Land zu halten
. Der Thinktank ISS der EU betont, dass Xi Jinping China in eine „autarke Festung“ verwandeln will
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Die Idee eines „Reverse Deng Xiaoping“ ist nicht neu. Bereits in den 1980er- und 1990er-Jahren zwang Peking ausländische Autobauer – darunter Volkswagen – dazu, Joint Ventures mit chinesischen Staatskonzernen einzugehen und Technologie zu teilen . Heute, da chinesische E-Autohersteller wie BYD, Chery und Dongfeng global expandieren und europäische Regierungen mit Anreizen locken, versuchen Brüssel und Paris, dieselbe Logik spiegelbildlich anzuwenden
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Doch Soh, der selbst über 16 Jahre in Spitzenpositionen bei Volkswagen in China tätig war und das dortige E-Auto-Geschäft mit aufbaute , kennt beide Seiten des Verhandlungstisches genau. Seine Einschätzung ist daher ernüchternd: Europa verlangt von China, was dessen eigene Führung niemals herauszugeben bereit wäre. Chinesische Firmen würden zwar den Buchstaben der Forderung erfüllen – lokale Fabriken bauen –, nicht aber den Kern ihres Wettbewerbsvorteils preisgeben
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Diese Dynamik ist bereits zu beobachten: BYD kündigte an, innerhalb von drei Jahren alle für Europa bestimmten E-Fahrzeuge lokal zu produzieren, behält die Batterie- und Softwareentwicklung jedoch fest in chinesischer Hand . Stellantis und Dongfeng schlossen einen viel beachteten Deal, bei dem Stellantis Dongfengs Fahrzeugtechnologie nutzt und dafür sein Werk in Rennes zur Verfügung stellt – doch die grundlegenden IP-Rechte bleiben bei den Chinesen
. Selbst das ambitionierte Projekt des Startups Windrose, das mit staatlicher französischer Unterstützung eine Lkw-Fabrik in Frankreich baut, illustriert den Trend: Präsident Macron bat um das „gesamte Ökosystem“, doch die Blaupausen dafür kommen aus China
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