Hinter der benutzerfreundlichen Sprachsteuerung arbeiten über 30 spezialisierte Funktionen, die Lese- und Schreibzugriff auf Smartsheet ermöglichen . Eine clevere, speziell für große KI-Sprachmodelle (LLMs) optimierte Datenaufbereitung reduziert die genutzten Tokens um etwa 33 Prozent – ein handfester Kostenvorteil für Unternehmen mit häufigen, komplexen Workflows
.
Für die Nutzung wird mindestens ein Smartsheet Business, Enterprise oder Advance Plan benötigt . Die Verbindung zu Microsoft Copilot und Google Gemini setzt zusätzlich eine eigene Lizenz beim jeweiligen Anbieter voraus
.
Nicht jedes Team möchte ständig zwischen Programmen hin- und herspringen. Für diese Nutzer bietet Smart Assist seit dem 3. Juni 2026 eine nahtlose Alternative . Das Chat-Fenster findet man rechts oben in der Smartsheet-Oberfläche. Es versteht, welche Tabelle oder welcher Arbeitsbereich gerade geöffnet ist, und kann:
Smart Assist ist Bestandteil der Smartsheet Pro, Business, Enterprise und Advanced Work Management Pläne und steht in den kommerziellen Umgebungen USA, EU und Australien zur Verfügung .
Die offizielle Pressemitteilung und die Produktdokumentation von Smartsheet erklären den MCP-Server samt Claude- und Gemini-Anbindung als weltweit und sofort verfügbar . Allerdings weist ein Bericht des IT-Fachdienstes IT Brief UK auf eine regionale Besonderheit hin: Demnach sind die Anbindungen für Microsoft Copilot und ChatGPT zum Start zunächst nur für US-Kunden freigegeben, eine internationale Ausrollung soll schrittweise folgen
. In den offiziellen Hilfeseiten von Smartsheet findet sich dieser regionale Hinweis nicht
.
Für Unternehmen, insbesondere mit Hauptsitz oder Niederlassungen in Deutschland, empfiehlt es sich daher, die konkrete Verfügbarkeit für ChatGPT und Copilot direkt über Smartsheet zu prüfen.
Hier die aktuelle Übersicht der wichtigsten Neuerungen:
Der Schachzug vom 11. Juni ist ein klares Bekenntnis gegen den Trend zu abgeschotteten KI-Ökosystemen. Statt für jeden Assistenten Einzelintegrationen zu bauen, setzt Smartsheet auf Vendor-Agnostic AI Interoperability (herstellerunabhängige KI-Kompatibilität) über einen offenen, gemeinsam genutzten Standard .
Das heißt im Arbeitsalltag: Die Analyse-Abteilung nutzt Claude, das Marketing-Team arbeitet mit Copilot im gewohnten Microsoft-365-Umfeld, und die Entwickler experimentieren mit Gemini – alle greifen auf denselben Live-Datenbestand in Smartsheet zu, ohne dass manuelle Datenabzüge, Format-Konvertierungen oder parallele Datenhaltung nötig sind .
Pratima Arora, Chief Product & Technology Officer bei Smartsheet, bringt das Problem auf den Punkt: „Das Problem der meisten Teams ist nicht der Zugang zu KI. Es ist, dass ihre KI keine Ahnung hat, wie ihre Organisation wirklich funktioniert“ . Smartsheet sieht sich als die Antwort darauf – als verlässliche Datenschicht, die jedem Assistenten das nötige Kontextwissen liefert, damit dieser austauschbar wird.
Dass diese Strategie einen Nerv trifft, belegen die Zahlen. Seit dem Start des MCP-Servers im März 2026 meldet Smartsheet mehr als 22.000 aktive Nutzer und über 3 Millionen KI-gesteuerte Aktionen. Fast jede dritte davon schreibt oder verändert Live-Daten, statt nur passiv Informationen auszulesen .
Für Entscheider in der DACH-Region ist die Entwicklung besonders relevant, da viele Unternehmen hier bei der KI-Einführung auf Multi-Cloud-Strategien und Anbieterunabhängigkeit setzen, um Investitionssicherheit und Datensouveränität zu gewährleisten.
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