Eine Untersuchung an ersten bleibenden Molaren weist eine Kariesprävalenz von 68,79 % aus und unterstreicht damit die hohe Erkrankungslast genau dieser Zahngruppe .
Ein klinisches Studienprotokoll hält fest, dass die Kauflächen der bleibenden ersten Molaren im Alter von etwa sechs Jahren besonders verletzlich für Kariesentwicklung sind .
Eine retrospektive Sieben-Jahres-Kohortenstudie untersuchte gezielt Risikofaktoren für kariöse Läsionen an bleibenden ersten Molaren nach dem Durchbruch – ein Hinweis auf deren anerkannten klinischen Stellenwert in der Kariesrisikoforschung .
Für eine aktuelle, direkte Aussage: die 2023er-Studie „Dental Caries in Permanent First Molar and Its Association with Carious Primary Second Molar“, die den ersten bleibenden Molaren als den kariesanfälligsten Zahn bezeichnet .
Für eine methodisch stärkere, längsschnittliche Karies-Prädiktionsarbeit, die jedoch nicht isoliert den risikoreichsten Zahn benennt: Li Y, Wang W. Predicting caries in permanent teeth from caries in primary teeth: an eight-year cohort study. Journal of Dental Research. 2002;81(8):561–566 .
Aus den bereitgestellten Quellen lässt sich keine einzelne, klassische „Urstudie“ identifizieren, die den ersten bleibenden Molaren erstmalig als den Zahn mit dem höchsten Kariesrisiko etabliert hätte.
Die Beweislage stützt das Fazit, dass die Gruppe der bleibenden ersten Molaren – nicht eine bestimmte universelle Zahnnummer – generell das höchste Kariesrisiko trägt .
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