Investoren auf dem chinesischen Festland und in Hongkong ist es aufgrund von Kapitalverkehrskontrollen und Marktzugangsbeschränkungen weitgehend verwehrt, SPCX direkt zu kaufen . Ihre Reaktion: Sie stürzen sich auf naheliegende Stellvertreter (Proxys). Dazu gehören:
Am 13. Mai 2026 schickten drei der größten US-amerikanischen öffentlichen Pensionsfonds – das California Public Employees' Retirement System (CalPERS), der New York State Common Retirement Fund und die New Yorker städtischen Pensionsfonds – einen gemeinsamen Brief an SpaceX und erhoben Einspruch gegen das, was sie als „neuartige und extreme“ Governance-Struktur bezeichneten .
Die Hauptkritikpunkte des Briefes und nachfolgender Analysen:
| Governance-Merkmal | Detail |
|---|---|
| Ewig währende Super-Stimmrechte | Musks Aktien sind mit überproportionalen Stimmrechten ausgestattet, die niemals verfallen . |
| Einschränkung der CEO-Abberufung | Musk kann Berichten zufolge nicht ohne seine eigene Zustimmung als CEO abgesetzt werden . |
| Musks Stimmrechtskontrolle | Ein einziger Gründer kontrolliert 85,1 % der Stimmrechte und hat damit absolute Kontrolle über die Zusammensetzung des Verwaltungsrats, Aktionärsabstimmungen und die strategische Ausrichtung – ohne modernen Präzedenzfall in dieser Größenordnung . |
| Leerstelle bei Aktionärsrechten | Die Struktur „verwandelt die Rechenschaftspflicht gegenüber öffentlichen Aktionären von einer gesetzlichen Verpflichtung in etwas, das einer freiwilligen Geste nahekommt“ . |
Die Pensionsfonds verwalten zusammen ein Vermögen von über einer Billion Dollar und haben SpaceX offiziell darüber in Kenntnis gesetzt, dass diese Governance-Bestimmungen für langfristige Investoren am öffentlichen Markt inakzeptabel sind . Trotz dieser Einwände schreitet der Börsengang planmäßig mit intakter Governance-Struktur voran – ein Spiegelbild von Musks Entschlossenheit, die Kontrolle zu behalten, die er als Chef eines privaten Unternehmens gewohnt war.