Die Lage an der wohl wichtigsten Wasserstraße des globalen Ölhandels ist stark gestört, aber schwankend.
Die Diplomatie befindet sich seit über einem Jahr in einer Sackgasse:
Russland hat sich als einer der größten wirtschaftlichen Nutznießer des Konflikts erwiesen:
Zur Diplomatie: Die meisten Experten sehen kurzfristig keinen Weg zu einem umfassenden Abkommen. Das gegenseitige Vertrauen ist durch die Angriffe und die Blockade zerstört, Iran hat mehrere US-Gesprächsangebote abgelehnt . Beide Seiten verharren in ihren Maximalpositionen
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Zum Eskalationsrisiko: Der entscheidende Brennpunkt bleibt die Straße von Hormus. Solange die Durchfahrt effektiv gesperrt ist oder von Iran unter Androhung von Gewalt kontrolliert wird, bleibt das Risiko einer direkten militärischen Konfrontation zwischen US-Marine und iranischen Kräften hoch . Analysten des Center on Global Energy Policy der Columbia University warnen, dass eine dauerhafte Schließung der Meerenge – durch die etwa 20 Prozent des weltweiten Öls fließen – sämtliche Reservekapazitäten aufbrauchen und Preise weit über 120 Dollar treiben könnte
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Zum Ausblick für die Energiemärkte: Der Konsens lautet: Solange die Straße von Hormus umkämpft ist, bleiben die Ölmärkte in einem Umfeld hoher Volatilität und strukturell erhöhter Preise. Der Ausfall iranischer Exporte, die gleichzeitige Entlastung Russlands bei Sanktionen und der weitgehende Wegfall der Transitmengen durch Hormus haben einen sehr angespannten Markt geschaffen. Jeder weitere Eskalationsschritt könnte ihn rasch destabilisieren . Umgekehrt wäre eine Waffenruhe mit Wiedereröffnung der Meerenge der stärkste einzelne Faktor für fallende Preise
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