Googles neue Quantization Aware Training (QAT) Checkpoints für Gemma 4 reduzieren den Speicherverbrauch um rund 72 Prozent im Vergleich zu 16 Bit. Fünf Modellgrößen sind verfügbar – E2B, E4B, 12B, 26B A4B (MoE) und 31B – mit Formaten wie Compressed Tensors, GGUF/Q4 0 und einem neuen mobil optimierten Schema.

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What are the key details of Google's June 4 release of Gemma 4 QAT models, including their quantization approach, supported model sizes and. Article summary: Google provides official Quantization-Aware Training (QAT) checkpoints for Gemma 4, and the Gemma 4 lineup includes E2B, E4B, 12B, 26B A4B, and 31B sizes [1][4][5]. Here are the key details.. Topic tags: general, documentation, general web, user generated. Reference image context from search candidates: Reference image 1: visual subject "# What Is Google Gemma 4? Google Gemma 4 is the most capable open model family from DeepMind yet, shipping four sizes under Apache 2.0 with multimodal input, native reasoning, and" source context "What Is Google Gemma 4? Architecture, Benchmarks, and Why It ..." Reference image 2: visual subject "# What Is Google Gemma 4? Google
Google hat offizielle QAT-Checkpoints (Quantization-Aware Training) für die gesamte Gemma-4-Familie veröffentlicht – ein Schritt, der grundlegend verändert, wo diese Modelle eingesetzt werden können. Statt ein fertiges 16-Bit-Modell nachträglich zu komprimieren, was oft zu Qualitätseinbußen führt, simuliert QAT die Quantisierung bereits während des Trainings. Das Modell lernt, mit dem Präzisionsverlust umzugehen, sodass die finale 4-Bit-Variante nahezu die ursprüngliche Leistung beibehält, aber rund 72 Prozent weniger Speicher benötigt .
Das Paket umfasst fünf Parameter-Größen und führt ein neues, auf mobile Geräte zugeschnittenes Quantisierungsformat ein, das die Grenzen des Machbaren weiter verschiebt. Für alle, die große Modelle bisher wegen Hardware-Beschränkungen nur aus der Ferne beobachtet haben, ergeben sich sofort praktische Konsequenzen.
Bei der üblichen Post-Training-Quantisierung (PTQ) werden die Gewichte eines bereits trainierten Modells in eine niedrigere Genauigkeit umgewandelt – zum Beispiel von bfloat16 auf int4. Das Problem: Das Modell wurde nie darauf trainiert, mit dieser geringeren Präzision zu arbeiten, und die Qualität leidet oft spürbar .
QAT hingegen bindet die Quantisierungssimulation direkt in den Trainingsprozess ein. Das Modell "sieht" während der Vorwärts- und Rückwärtsdurchläufe bereits quantisierte Werte und entwickelt so eine Robustheit gegenüber der eingeschränkten Zahlendarstellung. Das Ergebnis ist ein Modell, das in 4-Bit-Form eine nahezu mit dem Original identische Leistung zeigt, statt nur eine abgeschwächte Version seiner selbst zu sein .
Die offiziellen Checkpoints nutzen ein W4A16-Schema: 4-Bit-Integer-Gewichte mit 16-Bit-Aktivierungen, einer group_size von 32 und dem compressed-tensors-Format . Dies ist derselbe Ansatz, den Google für vLLM-basierte Inferenz dokumentiert, wo die Kombination aus niedrig-bitigen Gewichten und höher-präzisen Aktivierungen einen optimalen Kompromiss aus Speicherersparnis und Durchsatz bietet
.
Fünf Modellgrößen erhielten QAT-Checkpoints, plus passende Drafter-Modelle für spekulative Dekodierung. Jedes ist in mehreren Formaten verfügbar (mehr dazu unten), und der praktische Speicherbedarf verschiebt sich dramatisch zwischen BF16 und QAT 4-Bit .
| Modell | Architektur | Aktive Parameter | BF16-Speicher | QAT-4-Bit-Speicher | Passende Hardware |
|---|---|---|---|---|---|
| E2B | Dense + PLE | ~2,3 Mrd. effektiv (5,1 Mrd. mit Embeddings) | ~9,6 GB | ~3,2 GB (Q4_0); 1 GB (mobiles Format) | Smartphones, Edge-Geräte, Browser |
| E4B | Dense + PLE | ~4,5 Mrd. effektiv (8 Mrd. mit Embeddings) | ~15 GB | ~5 GB (Q4_0) | Mittelklasse-GPUs, mobile Geräte mit mehr RAM |
| 12B | Dense, encoder-frei, multimodal | 11,95 Mrd. | ~24 GB | ~7 GB (Q4_0) | 8-GB-GPUs, Laptops mit dedizierter Grafik |
| 26B A4B | Mixture of Experts | ~3,8 Mrd. aktiv (26 Mrd. gesamt) | ~48 GB | ~15 GB (Q4_0) | 12–16-GB-GPUs, High-End-Workstations |
| 31B | Dense | 30,7 Mrd. | ~58 GB | ~17–18 GB (Q4_0) | 24-GB-GPUs (RTX 3090/4090), Setups mit viel VRAM |
Die Speicherangaben stammen aus Googles offizieller Modellübersicht und der Unsloth-Dokumentation, wobei die Q4_0-Zahlen das weit verbreitete GGUF-Quantisierungslevel darstellen . Die Größe von rund 1 GB für E2B im mobilen Format ist die Schlagzeilen-würdige Zahl – Google hat dafür eigens ein angepasstes Schema mit gezielten 2-Bit-Dekodierungsschichten und optimierten KV-Caches entwickelt
. Für reine Textmodelle ohne Per-Layer Embeddings soll der Speicherbedarf sogar unter 1 GB fallen können
.
Besondere Aufmerksamkeit verdient das 26B A4B-Modell. Es nutzt eine Mixture-of-Experts-Architektur, die pro Token nur etwa 3,8 Milliarden Parameter aktiviert, obwohl es insgesamt 26 Milliarden besitzt. Das bedeutet, es verhält sich rechenaufwandstechnisch eher wie ein 4B-Modell, liefert aber eine Qualität, die grob mit einem viel größeren dichten Modell vergleichbar ist . In 4-Bit-Form passt es auf GPUs mit 12–16 GB – genau die Hardware, die viele Entwickler bereits besitzen
.
Google hat die QAT-Checkpoints in vier verschiedenen Formen veröffentlicht, und die Wahl des Formats beeinflusst direkt die Qualität :
group_size=32. Dies ist die bevorzugte Route, wenn man innerhalb der von Google getesteten Qualitätssicherung bleiben möchte Der wichtigste Vorbehalt der gesamten Veröffentlichung betrifft die naive Formatkonvertierung. Werden QAT-Gewichte ohne entsprechende Sorgfalt direkt in Q4_0 konvertiert, kann die Genauigkeit drastisch einbrechen. Laut der Unsloth-Dokumentation erreicht eine naive Q4_0-Konvertierung des 26B-QAT-Modells lediglich etwa 70,2 % Top-1-Genauigkeit . Unsloths eigene "Dynamic"-Methode steigert dies auf 85,6 % – eine Verbesserung um 15,4 Prozentpunkte. Dies unterstreicht, dass die Formatwahl und die Konvertierungsmethode entscheidend dafür sind, die von QAT versprochene Qualität auch tatsächlich zu erhalten
.
Für die meisten Anwender sind die offiziellen Compressed-Tensors- oder GGUF-Checkpoints der sicherste Ausgangspunkt.
QAT reduziert nicht nur den Speicherbedarf – es gestaltet die Hardware-Landschaft für lokale KI-Inferenz völlig neu. Modelle, die bisher Rechenzentrums-GPUs erforderten, können nun auf Consumer-Hardware und sogar Smartphones laufen.
Smartphones und Edge-Geräte: E2B ist für den mobilen Einsatz konzipiert. Googles LiteRT-LM-Framework kann E2B mit 2-Bit- und 4-Bit-Quantisierung unter 1,5 GB RAM ausführen, und Googles eigene App "AI Edge Gallery" im Play Store erlaubt es Nutzern, E2B oder E4B direkt auf dem Gerät auszuwählen und auszuführen . Beide Modelle unterstützen Text-, Bild- und Audioeingaben – Echtzeit-Sprachübersetzung, visuelle Frage-Antwort-Systeme und On-Device-Assistenten werden ohne Cloud-Anbindung denkbar
.
8-GB-GPUs: Der Sweet Spot für QAT. E2B (~3,2 GB), E4B (~5 GB) und das 12B-Modell (~7 GB) passen in Q4_0-Quantisierung bequem in 8 GB VRAM . Ein Mittelklasse-Laptop mit einer mobilen RTX 4060 oder eine ältere Desktop-RTX 2070 können nun ein multimodales Modell mit einem 256K-Kontextfenster ausführen – etwas, das mit 16-Bit-Präzision 24 GB oder mehr erfordert hätte.
12–16-GB-GPUs: Das 26B A4B MoE-Modell landet hier bei etwa 15 GB im Q4_0-Format und passt auf Karten wie die RTX 3080, 4070 Ti oder 4080 . Seine MoE-Architektur sorgt zudem für eine geringere Inferenzlatenz als ein dichtes Modell ähnlicher Größe, da pro Token nur ein Bruchteil der Parameter aktiviert wird
.
20–24-GB-GPUs: Das dichte 31B-Modell benötigt in Q4_0-Quantisierung etwa 17–18 GB und ist damit in Reichweite von Besitzern einer RTX 3090 oder 4090, mit etwas Spielraum für KV-Cache und Batch-Größe . Bei voller 16-Bit-Präzision verschlingt dieses Modell fast 60 GB – für Consumer-GPUs völlig unerreichbar. QAT macht das größte Gemma-4-Modell auf einer einzelnen High-End-Consumer-Karte wirklich praktikabel.
Wichtiger Realitätscheck: Die hier genannten Zahlen beschreiben den Speicherbedarf für die Modellgewichte, nicht den gesamten VRAM-Verbrauch. Laufzeit-Overhead – insbesondere der KV-Cache für große Kontextfenster – kann noch einmal Gigabytes obendrauf packen. Das 31B-Modell mit einem 256K-Kontext wird deutlich mehr Speicher verbrauchen als die reine Gewichtsgröße, und Community-Berichte deuten darauf hin, dass kontextintensive Workloads den Bedarf in den unteren 20-GB-Bereich treiben können . Planen Sie immer zusätzlichen Puffer über den reinen Q4_0-Gewichtsbedarf hinaus ein.
QATs Kernversprechen ist nahezu originale Leistung bei drastisch reduziertem Speicherverbrauch – und die Benchmarks bestätigen dies weitgehend. Googles eigene Dokumentation spricht von "nahezu ursprünglicher" Leistung bei etwa 72 % Speicherreduktion, und Community-Benchmarks deuten auf einen Qualitätsverlust im Bereich von 3–5 % für Q4-Quantisierung im Vergleich zu BF16 hin .
Aber der Teufel steckt im Detail. Der naive Konvertierungs-Hinweis – 70,2 % Top-1-Genauigkeit beim 26B-Modell gegenüber 85,6 % nach Unsloths dynamischer Optimierung – zeigt, dass die erzielte Qualität stark davon abhängt, wie die QAT-Gewichte konvertiert und eingesetzt werden . Einfach einen QAT-Checkpoint zu nehmen und ihn ohne QAT-sensible Behandlung durch einen Standard-GGUF-Konverter zu jagen, führt möglicherweise nicht zur erwarteten Qualität.
Für den produktiven Einsatz ist der sicherste Ansatz, die offiziellen QAT-Checkpoints direkt im Compressed-Tensors-Format (für vLLM) oder die offiziellen GGUF-Dateien von Hugging Face zu verwenden . Wer benutzerdefinierte Quantisierung jenseits des von Google bereitgestellten Umfangs benötigt, sollte Zeit für Benchmarking einplanen – QAT-Gewichte reagieren empfindlicher auf die Konvertierungsmethode als standardmäßig nachträglich quantisierte Gewichte.
Auf praktischer Ebene ändert diese Veröffentlichung die Standardantwort auf die Frage: "Kann ich dieses Modell lokal ausführen?" Zum ersten Mal liefert eine große Open-Weights-Modellfamilie QAT-Checkpoints nicht als nachträglichen Einfall, sondern als Bürger erster Klasse. Die Implikationen erstrecken sich über mehrere Anwendungsbereiche:
Datenschutzkritische Anwendungen: Medizinische, juristische und persönliche Assistenzanwendungen, die bisher eine Cloud-API erforderten, können nun vollständig auf dem Gerät – Laptop oder Smartphone – ausgeführt werden, wobei QAT genug Qualität bewahrt, um lokale Inferenz wirklich nützlich zu machen .
Offline- und Edge-Bereitstellung: Feldforschung, Katastrophenhilfe und industrielle Umgebungen ohne zuverlässige Konnektivität können leistungsfähige multimodale Modelle auf Standardhardware einsetzen. E2Bs Audiounterstützung in Kombination mit der 1-GB-Mobilquantisierung macht Echtzeit-Sprachübersetzung auf einem Mittelklasse-Smartphone zur praktischen Realität .
Entwicklerwerkzeuge und IDEs: Die 12B- und 26B-Modelle passen auf die Hardware, die Entwickler bereits besitzen, und ermöglichen Code-Vervollständigung, Refactoring und Dokumentationserstellung, die lokal – ohne Latenz- oder Kostenbeschränkungen – läuft. Google positioniert die quantisierten Versionen ausdrücklich für "IDEs, Coding-Assistenten und agentische Workflows" .
Experimente und Fine-Tuning: Kleinere Forschungsteams und unabhängige Entwickler, die sich keine A100- oder H100-Cluster leisten können, können nun mit Modellen im Bereich von 12B–31B auf Consumer-Hardware arbeiten, was die Einstiegshürde für Modellanpassungen und domänenspezifisches Fine-Tuning drastisch senkt.
Google hat die Checkpoints unter derselben Apache-2.0-Lizenz wie die Basis-Gemma-4-Modelle veröffentlicht. Sie sind ab sofort auf Hugging Face für alle fünf Modellgrößen verfügbar .
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Googles neue Quantization Aware Training (QAT) Checkpoints für Gemma 4 reduzieren den Speicherverbrauch um rund 72 Prozent im Vergleich zu 16 Bit.
Googles neue Quantization Aware Training (QAT) Checkpoints für Gemma 4 reduzieren den Speicherverbrauch um rund 72 Prozent im Vergleich zu 16 Bit. Fünf Modellgrößen sind verfügbar – E2B, E4B, 12B, 26B A4B (MoE) und 31B – mit Formaten wie Compressed Tensors, GGUF/Q4 0 und einem neuen mobil optimierten Schema.
Praktisch bedeutet das: 12B Modelle auf 8 GB GPUs, das 26B MoE auf 16 GB Karten und die vollen 31B auf Karten ab 18 GB.