Die Mai-Daten vom Arbeitsmarkt fielen deutlich stärker aus als erwartet und haben die Argumente für baldige Zinssenkungen geschwächt.
Der Stellenbericht für Mai übertraf die Konsensschätzung von 85.000 neuen Stellen bei Weitem, und auch die Daten der beiden Vormonate wurden nach oben korrigiert . Dies signalisiert einen sich festigenden und nicht abschwächenden Arbeitsmarkt, was die Notwendigkeit von Zinssenkungen durch die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) direkt verringert.
Die Inflationsdaten zeigen weiterhin ein zähes Festhalten über dem Zielwert der Fed.
Der geldpolitische Ausblick hat sich spürbar gegen Gold als Anlageform gedreht. Die Märkte stellen sich auf eine längere Hochzinsphase ein.
Das aktuelle makroökonomische Umfeld ist kurzfristig ein erheblicher Gegenwind für Gold.