Die Forscher der University of Sheffield fanden heraus, dass zwischen 2001 und 2020 in Afrika 187.000 Hektar Wald direkt in Minen umgewandelt wurden – doch die für diese Minen errichtete Infrastruktur vernichtete Wald im 34-fachen Tempo . Der Effekt wird in einer begleitenden Studie in Nature Communications (Dezember 2025) global bestätigt: Demnach ist die bergbaubedingte Entwaldung weltweit zwei- bis dreimal so hoch wie zuvor geschätzt. Sie umfasst 19.765 Quadratkilometer Waldverlust und verursachte Emissionen von 0,75 Petagramm CO₂. Mehr als die Hälfte (50,29 %) dieser Entwaldung geht auf nicht erfasste Bergbauaktivitäten zurück .
Historisch betrachtet führt der Goldabbau weltweit zur größten Entwaldung, gefolgt von der Kohle. Entscheidend ist jedoch: Rohstoffe für die Energiewende – darunter vor allem Kupfer und Kobalt, aber auch Lithium – treiben die Waldzerstörung in jüngster Zeit mit einer Rate voran, die die Kohle bereits überholt hat . Die Kupfer- und Kobaltminen in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) gelten dabei als ein zentraler Entwaldungs-Hotspot .
Diese Erkenntnisse reihen sich ein in frühere Warnsignale. Eine Studie aus Nature Sustainability (2024) schätzte, dass allein der handwerkliche und Kleinbergbau für mindestens 6,6 % der Entwaldung im Osten der DR Kongo verantwortlich ist – mit Auswirkungen bis mindestens fünf Kilometer um die Minen herum .
Die globale Energiewende benötigt riesige Mengen an Rohstoffen wie Kupfer, Kobalt und Lithium – für Elektroautos, Batterien, Solarpanels und Windturbinen. Die neue Studie zeigt, dass gerade der Abbau dieser Mineralien die Entwaldung in Afrika beschleunigt, insbesondere im Regenwald des Kongobeckens, einem der wichtigsten Kohlenstoffspeicher der Welt .
Damit entsteht ein direktes Nachhaltigkeitsparadox: Die Technologien, die eigentlich die globalen CO₂-Emissionen senken sollen, verursachen selbst massive Entwaldung und setzen erhebliche Mengen CO₂ am Ort der Rohstoffgewinnung frei – und untergraben damit einen Teil der Klimavorteile, die sie erbringen sollen . Fachleute sprechen von einer „Transition Risk“ – dem Risiko, dass die ökologischen Kosten der Energiewende deren Nutzen zunichtemachen .
Die Herausforderung verschärft sich durch die erwartete Nachfrage: Der Bedarf an Energiewende-Rohstoffen könnte bis 2040 um das bis zu 40-Fache steigen . Ohne strenge Regulierung und nachhaltige Abbaupraktiken droht die grüne Transformation, die Wälder und Gemeinschaften Afrikas in bisher ungekanntem Tempo zu zerstören.
Die Forscher der University of Sheffield fanden heraus, dass zwischen 2001 und 2020 in Afrika 187.000 Hektar Wald direkt in Minen umgewandelt wurden – doch die für diese Minen errichtete Infrastruktur vernichtete Wald im 34-fachen Tempo . Der Effekt wird in einer begleitenden Studie in Nature Communications (Dezember 2025) global bestätigt: Demnach ist die bergbaubedingte Entwaldung weltweit zwei- bis dreimal so hoch wie zuvor geschätzt. Sie umfasst 19.765 Quadratkilometer Waldverlust und verursachte Emissionen von 0,75 Petagramm CO₂. Mehr als die Hälfte (50,29 %) dieser Entwaldung geht auf nicht erfasste Bergbauaktivitäten zurück .
Historisch betrachtet führt der Goldabbau weltweit zur größten Entwaldung, gefolgt von der Kohle. Entscheidend ist jedoch: Rohstoffe für die Energiewende – darunter vor allem Kupfer und Kobalt, aber auch Lithium – treiben die Waldzerstörung in jüngster Zeit mit einer Rate voran, die die Kohle bereits überholt hat . Die Kupfer- und Kobaltminen in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) gelten dabei als ein zentraler Entwaldungs-Hotspot .
Diese Erkenntnisse reihen sich ein in frühere Warnsignale. Eine Studie aus Nature Sustainability (2024) schätzte, dass allein der handwerkliche und Kleinbergbau für mindestens 6,6 % der Entwaldung im Osten der DR Kongo verantwortlich ist – mit Auswirkungen bis mindestens fünf Kilometer um die Minen herum .
Die globale Energiewende benötigt riesige Mengen an Rohstoffen wie Kupfer, Kobalt und Lithium – für Elektroautos, Batterien, Solarpanels und Windturbinen. Die neue Studie zeigt, dass gerade der Abbau dieser Mineralien die Entwaldung in Afrika beschleunigt, insbesondere im Regenwald des Kongobeckens, einem der wichtigsten Kohlenstoffspeicher der Welt .
Damit entsteht ein direktes Nachhaltigkeitsparadox: Die Technologien, die eigentlich die globalen CO₂-Emissionen senken sollen, verursachen selbst massive Entwaldung und setzen erhebliche Mengen CO₂ am Ort der Rohstoffgewinnung frei – und untergraben damit einen Teil der Klimavorteile, die sie erbringen sollen . Fachleute sprechen von einer „Transition Risk“ – dem Risiko, dass die ökologischen Kosten der Energiewende deren Nutzen zunichtemachen .
Die Herausforderung verschärft sich durch die erwartete Nachfrage: Der Bedarf an Energiewende-Rohstoffen könnte bis 2040 um das bis zu 40-Fache steigen . Ohne strenge Regulierung und nachhaltige Abbaupraktiken droht die grüne Transformation, die Wälder und Gemeinschaften Afrikas in bisher ungekanntem Tempo zu zerstören.