2. Der Iran-Krieg ließ den Ölpreis um mehr als 50 Prozent in die Höhe schnellen
Der Ende Februar 2026 ausgebrochene Krieg führte faktisch zur Schließung der Straße von Hormus – jener Meerenge, durch die rund ein Fünftel des globalen Öls transportiert wird . Die Folgen waren drastisch:
3. Klimabedingte Lebensmittelpreisschocks verschärfen die Energiekrise
Zusätzlich zur geopolitischen Energiekrise treiben zunehmende Wetterextreme die Preise für Nahrungsmittel – und treffen die Eurozone besonders hart.
4. EZB: Von der Zinspause zum erwarteten Zinsschritt im Juni
Die EZB hielt die Leitzinsen im April 2026 unverändert bei 2,00 Prozent und unterbrach damit ihren vorherigen Zinssenkungszyklus . Doch die Inflationsdaten lassen kaum Spielraum.
5. Wachstumsprognosen werden zusammengestrichen
Die anhaltende Inflation trifft auf eine schwächelnde Konjunktur. Die Frühjahrsprognose 2026 der EU-Kommission revidierte die Inflationsrate für 2026 auf 3,0 Prozent nach oben und kappte gleichzeitig die Wachstumsprognose auf nur noch 0,9 Prozent . Oxford Economics senkte seine Prognose für die Konsumausgaben der G7-Staaten um 0,6 Prozentpunkte und warnt, dass die Ausgaben selbst nach zwei Jahren noch 0,3 Prozent unter dem Trend liegen werden
.
Eine wichtige Einordnung: Die Behauptung, die Inflationserwartungen der Verbraucher seien auf 4,0 Prozent gesprungen, wird von den vorliegenden Quellen nicht direkt bestätigt. Die EZB erklärte im April, sie beobachte die Erwartungen genau, die konkrete Zahl von 4,0 Prozent ließ sich aber nicht verifizieren.
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