Das Paket besteht aus zwei zentralen Legislativvorhaben:
Der Europäische Rat hat die Kommission zudem aufgefordert, für eine einheitliche Aufsichtspraxis in allen Mitgliedstaaten zu sorgen und die Voraussetzungen für eine wirksame ESMA-Aufsicht über die systemrelevantesten Akteure zu schaffen .
Parallel zur internen Marktintegration hat die EU ihre handelspolitischen Schutzinstrumente massiv verschärft. Viele der Maßnahmen zielen direkt auf chinesische Exporte ab.
Neue Anti-Dumping-Zölle gegen China (alle 2026):
Die neue sektorweite Stahl-Schutzmaßnahme
Im Fokus steht die Nachfolgeregelung für die bestehende Stahl-Schutzklausel, die am 30. Juni 2026 ausläuft. Im Mai 2026 erzielten Europäisches Parlament und Rat hierzu eine politische Einigung :
Ausblick auf weitere Instrumente
Die Kommission arbeitet zudem an noch aggressiveren handelspolitischen Werkzeugen, um die einseitige Abhängigkeit von einzelnen Lieferländern zu durchbrechen. Ein intern diskutiertes Konzept sieht vor, EU-Unternehmen zu einer Diversifizierung ihrer kritischen Lieferketten zu zwingen, etwa durch eine Obergrenze für den Anteil eines einzelnen Landes an bestimmten Beschaffungen . Dies richtet sich klar gegen die starke Marktstellung Chinas.
Am 4. März 2026 hat die Kommission den „Industrial Accelerator Act“ (IAA) vorgeschlagen – ein Regulierungspaket, das die industrielle Wettbewerbsfähigkeit der EU stärken soll .
Ziele und Kerninstrumente:
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