Das spanische Gesundheitsministerium betonte, dass dieser Fund die Lage für die Gesamtbevölkerung nicht verändere, da die Infektion bei einer Person auftrat, die sich bereits in Quarantäne befand . Die übrigen zwölf spanischen Passagiere wurden weiterhin negativ getestet .
Auslöser ist das Andenhantavirus (ANDV), ein Erreger, der normalerweise in den Andenregionen Argentiniens und Chiles vorkommt und durch Nagetiere übertragen wird .
| Station | Detail |
|---|---|
| Erster Alarm | Die WHO wurde am 2. Mai 2026 über schwere Atemwegserkrankungen auf der MV Hondius informiert, die am 1. April 2026 in Ushuaia, Argentinien, abgelegt hatte . |
| Passagiere & Crew | Rund 150 Personen aus 23 Ländern, darunter neun EU-/EWR-Staaten . |
| Gesamtzahl Fälle (Stand 24. Mai) | 12 gemeldete Fälle (10 bestätigt, 2 Verdacht) . |
| Todesfälle | 3 Todesopfer, zwei davon zweifelsfrei auf das Hantavirus zurückzuführen . |
| Betroffene Länder | Fälle wurden u. a. aus Spanien, Frankreich, Kanada, der Schweiz, den Niederlanden und den USA gemeldet . |
Das Schiff ankerte Anfang Mai vor Kap Verde. Spanien genehmigte schließlich das Anlegen auf Teneriffa. Einige der ersten Symptome zeigten sich bei rund 30 Passagieren, die bereits am 24. April auf der Insel St. Helena von Bord gegangen waren. Anfang Mai folgten dann Luftbrücken-Evakuierungen in die Niederlande, die Schweiz und andere Länder . Die niederländische Reederei Oceanwide Expeditions bestätigte, zu den Todesopfern zählte ein älteres niederländisches Paar, bei dem die Gesundheitsbehörden von einer ersten Exposition während der Südamerika-Reise ausgehen.