Auf dieser Grundlage seien die beteiligten Länder nahe daran, ein Dokument zu finalisieren, das Trump als „Memorandum of Understanding bezüglich Frieden“ bezeichnete. Das Abkommen müsse jedoch noch von den USA, Iran und weiteren beteiligten Staaten formell bestätigt werden.
Die Gespräche folgen auf Monate erhöhter Spannungen zwischen den USA, Israel und Iran im Jahr 2026, gefolgt von Waffenstillstandsversuchen und intensiver Diplomatie, um eine größere regionale Eskalation zu verhindern.
Nach Berichten über die Verhandlungen handelt es sich beim aktuellen Dokument um eine kurze Rahmenvereinbarung, teilweise beschrieben als einseitiges oder einseitiges Memorandum mit grundlegenden Prinzipien für eine Deeskalation.
Zu den diskutierten Elementen gehören unter anderem:
Das Memorandum würde damit vor allem eines leisten: Feindseligkeiten stoppen und einen neuen diplomatischen Prozess starten, der zu einem langfristigen Abkommen führen könnte.
Ein zentraler Punkt der Gespräche ist die Straße von Hormus, eine schmale Meerenge zwischen Iran und Oman. Durch sie wird ein erheblicher Teil der weltweiten Öl‑ und Gasexporte transportiert. Schon kleine Störungen können die globalen Energiemärkte erheblich beeinflussen.
Trump sagte, die Wiederöffnung der Route sei Bestandteil der Vereinbarung und würde die internationale Schifffahrt wieder normalisieren.
Allerdings ist die Kontrolle über die Passage weiterhin umstritten. Die US‑Seite betont das Prinzip der freien Durchfahrt und lehnt Gebühren oder Einschränkungen durch einzelne Staaten ab.
Iranisch verbundene Medien berichten hingegen, dass Iran weiterhin eine Rolle bei der Verwaltung oder Kontrolle der Meerenge behalten könnte – ein Punkt, der die unterschiedlichen Darstellungen der beiden Seiten verdeutlicht.
Trotz Trumps optimistischer Darstellung bleiben mehrere Fragen ungelöst.
Im aktuellen Entwurf ist zwar eine vorübergehende Pause der Urananreicherung vorgesehen, doch Umfang, Dauer und internationale Kontrollmechanismen sind bislang nicht eindeutig festgelegt.
Selbst wenn die Passage wieder geöffnet wird, bleibt unklar, wer für Sicherheit und Verwaltung verantwortlich wäre und welche Rolle Iran künftig dort spielen darf.
Diese unterschiedlichen Positionen zeigen, warum das Abkommen noch nicht endgültig abgeschlossen ist.
Mehrere Länder haben bei den Gesprächen vermittelt. Berichten zufolge spielte Pakistan eine wichtige Rolle als Vermittler, indem es Vorschläge zwischen Washington und Teheran übermittelte.
Auch andere Staaten der Region – darunter mehrere Golfstaaten – waren in Gespräche eingebunden, um eine Stabilisierung der Lage zu erreichen und eine weitere Eskalation zu verhindern.
Die breite Beteiligung zeigt, dass es nicht nur um ein bilaterales US‑Iran‑Abkommen geht: Die Sicherheit im Nahen Osten und die Stabilität der globalen Energiemärkte hängen stark vom Ausgang dieser Verhandlungen ab.
Der vorgeschlagene Text gilt derzeit als nahezu fertiger Rahmen, aber noch nicht als endgültiges Friedensabkommen. Verhandler arbeiten weiterhin an Details, bevor eine offizielle Ankündigung erfolgen könnte.
Sollte das Memorandum tatsächlich unterzeichnet werden, wäre es zunächst ein erster Schritt zu einem umfassenderen Abkommen über Atompolitik, Sanktionen und maritime Sicherheit im Persischen Golf.
Ob daraus eine dauerhafte politische Lösung entsteht, hängt vor allem davon ab, wie die verbleibenden Streitpunkte – insbesondere das iranische Atomprogramm und die Kontrolle über die Straße von Hormus – gelöst werden.