Epic Games verklagte Apple 2020, nachdem Apple Fortnite aus dem App Store entfernt hatte, weil Epic eine eigene Zahlungsoption eingebaut hatte, die Apples In‑App‑Bezahlsystem umging. Ein Gerichtsurteil von 2021 verpflichtete Apple, Entwicklern zu erlauben, Nutzer über Links zu externen Zahlungssystemen außerhalb des...

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What is the Apple vs. Epic Games App Store dispute, why did Epic sue Apple in 2020 over in‑app payments and App Store control, what did the. Article summary: The Apple v. Epic Games dispute is a fight over Apple’s control of the iPhone app ecosystem: Epic challenged Apple’s rule that iOS apps must be distributed through the App Store, must use Apple’s in-app payment system fo. Topic tags: general, government, general web. Reference image context from search candidates: Reference image 1: visual subject "# Apple moves to take its App Store fight back to the Supreme Court. Apple is preparing to take its App Store fight with Epic Games back to the Supreme Court. In a new filing, the" source context "Apple moves to take its App Store fight back to the Supreme Court" Reference image 2: visual subject "The court largely si
Der Rechtsstreit Apple vs. Epic Games gehört zu den bedeutendsten Konflikten der modernen App‑Ökonomie. Im Kern geht es um eine zentrale Frage: Wie viel Kontrolle darf ein Plattformbetreiber wie Apple über Apps, Zahlungen und Entwickler auf seinem eigenen Ökosystem ausüben?
Epic Games – das Unternehmen hinter dem weltweit erfolgreichen Spiel Fortnite – klagte 2020 gegen Apple. Seitdem haben mehrere Gerichte über App‑Store‑Regeln, Wettbewerb im Mobile‑App‑Markt und die Rechte von Entwicklern entschieden. Der Fall läuft bis heute weiter und könnte schließlich vor dem Obersten Gerichtshof der USA landen.
Apple verlangt, dass Apps für iPhones und iPads grundsätzlich über den App Store vertrieben werden. Außerdem mussten Entwickler digitale Käufe innerhalb ihrer Apps lange Zeit über Apples eigenes Zahlungssystem, das sogenannte In‑App Purchase‑System (IAP), abwickeln.
Auf diese Transaktionen erhebt Apple in der Regel eine Provision – historisch oft zwischen 15 und 30 Prozent.
Epic argumentierte vor Gericht, mehrere App‑Store‑Regeln würden den Wettbewerb einschränken, darunter:
Laut Epic führte diese Kombination dazu, dass Entwickler faktisch an Apples System gebunden sind und kaum Möglichkeiten haben, eigene Zahlungswege oder günstigere Alternativen anzubieten.
Der offene Konflikt begann im August 2020. Epic baute in Fortnite auf iOS bewusst eine eigene Zahlungsoption ein, die Apples In‑App‑Payment umgehen sollte.
Apple reagierte sofort und entfernte das Spiel aus dem App Store. Kurz darauf reichte Epic eine Kartellklage gegen Apple ein.
Epic wollte damit nicht nur Fortnite zurück in den Store bringen. Das Unternehmen verfolgte ein größeres Ziel: Apples Kontrolle über Zahlungen und App‑Vertrieb auf dem iPhone grundsätzlich aufzubrechen.
Nach einem umfangreichen Verfahren entschied ein US‑Bundesgericht im Jahr 2021 teilweise zugunsten von Epic.
Das Gericht erließ eine dauerhafte Verfügung gegen bestimmte sogenannte Anti‑Steering‑Regeln von Apple. Diese Regeln hatten verhindert, dass Apps Nutzer zu anderen Zahlungsmöglichkeiten außerhalb des App Stores führen konnten.
Apple musste künftig zulassen, dass Entwickler:
Damit sollten Entwickler Nutzer zu externen Zahlungssystemen führen dürfen, statt ausschließlich Apples In‑App‑Bezahlsystem zu nutzen.
Wichtig: Viele der umfassenderen Kartellvorwürfe von Epic wurden vom Gericht abgewiesen. Dennoch zwang das Urteil Apple, seine Regeln rund um Zahlungslinks zu lockern.
Der Streit war damit jedoch nicht beendet. Epic argumentierte später, Apple habe die gerichtliche Anordnung zwar formal umgesetzt, aber in der Praxis unterlaufen.
Gerichte stellten fest, dass Apple weiterhin Bedingungen eingeführt hatte, die externe Zahlungslinks unattraktiv machten. Dazu gehörten unter anderem Provisionen auf Käufe, die Nutzer nach dem Anklicken solcher Links außerhalb der App tätigten.
Ein US‑Bundesgericht kam deshalb zu dem Schluss, dass Apple gegen die ursprüngliche Verfügung verstoßen habe, und erklärte das Unternehmen wegen Missachtung des Gerichts (civil contempt) für verantwortlich.
Das Berufungsgericht des Ninth Circuit bestätigte diese Entscheidung teilweise, änderte einige Sanktionen und verwies bestimmte Fragen wieder an das untere Gericht zurück.
Apple versucht nun, den Fall vor den US Supreme Court zu bringen.
Das Unternehmen argumentiert, dass die unteren Gerichte die ursprüngliche Verfügung zu weit ausgelegt hätten und dass die Entscheidung, Apple wegen Missachtung zu bestrafen, rechtlich fehlerhaft sei. Ein zentraler Streitpunkt ist dabei:
Apple hat den Supreme Court gebeten, die Entscheidungen der unteren Instanzen zu überprüfen und den Umfang der gerichtlichen Verfügung zu klären.
Der Konflikt zwischen Apple und Epic gilt inzwischen als Grundsatzfall für die Plattform‑Ökonomie.
Seine endgültige Entscheidung könnte weitreichende Folgen haben – etwa für:
Da Smartphones der wichtigste Zugangspunkt zum digitalen Markt sind, beobachten Unternehmen, Entwickler und Regulierungsbehörden weltweit sehr genau, wie dieser Rechtsstreit endet. Ein Urteil des US‑Supreme‑Court könnte die Spielregeln der globalen App‑Industrie langfristig verändern.
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Epic Games verklagte Apple 2020, nachdem Apple Fortnite aus dem App Store entfernt hatte, weil Epic eine eigene Zahlungsoption eingebaut hatte, die Apples In‑App‑Bezahlsystem umging.
Epic Games verklagte Apple 2020, nachdem Apple Fortnite aus dem App Store entfernt hatte, weil Epic eine eigene Zahlungsoption eingebaut hatte, die Apples In‑App‑Bezahlsystem umging. Ein Gerichtsurteil von 2021 verpflichtete Apple, Entwicklern zu erlauben, Nutzer über Links zu externen Zahlungssystemen außerhalb des App Stores zu leiten.
Spätere Gerichte stellten fest, dass Apples Umsetzung dieser Regeln die Nutzung externer Zahlungen weiterhin erschwerte – weshalb Apple wegen Missachtung einer gerichtlichen Anordnung verurteilt wurde.