Die Ergebnisse der Zusammenarbeit wurden laut Berichten am 20. Mai 2026 in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht.
Die KI‑gestützte Kartierung identifizierte:
Damit entsteht ein sehr viel vollständigeres Bild davon, wo Chinas tatsächliche Erzeugungskapazitäten für Wind- und Solarstrom liegen. Laut Liu Yu, Professor an der Peking University, ermöglicht das erstmals eine Art „Gottesblick“ auf die nationale Energielandschaft.
Ein präzises, geografisch verortetes Inventar erleichtert mehrere Aufgaben der Energieplanung:
Die Forscher untersuchten auch Strategien zur sogenannten „Wind‑Solar‑Komplementarität“. In vielen Regionen erzeugen Photovoltaikanlagen vor allem tagsüber Strom, während Windenergie nachts stabiler sein kann. Eine bessere regionale Koordination könnte daher die Nutzung erneuerbarer Energie erhöhen und Abregelungen reduzieren.
Die Studie gewinnt zusätzliche Bedeutung durch den rapide steigenden Strombedarf digitaler Infrastruktur. China baut derzeit große Rechenzentren und KI‑Cluster aus, die enorme Mengen Elektrizität benötigen.
Ein Beispiel ist ein Projekt in der Region Ningxia, bei dem erneuerbare Energie erstmals direkt an große Datenzentren geliefert wird.
Ein detailliertes nationales Kartenbild der erneuerbaren Energiequellen könnte daher helfen:
Insgesamt zeigt das Projekt, wie KI, Cloud‑Computing und Satellitenfernerkundung zusammen genutzt werden können, um komplexe Energiesysteme in großem Maßstab sichtbar zu machen – eine wichtige Grundlage für Planung, Netzstabilität und die Energiewende.
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