Forscher verarbeiteten 7,56 TB Satellitenbilder mit 0,5‑Meter Auflösung, um Chinas erneuerbare Energieanlagen landesweit zu kartieren. Die KI identifizierte rund 319.000 Solaranlagen und 91.600 Windturbinen in insgesamt 1.915 Landkreisen.

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: How have researchers from Peking University and Alibaba’s Damo Academy used AI and satellite imagery to create a nationwide inventory of Chi. Article summary: They used Alibaba DAMO Academy’s in house AI models on a cloud platform to process 7.56 TB of open satellite imagery at 0.5 metre resolution covering all of China, producing what Chinese media described as the country’s . Topic tags: general web, ai, workflow, productivity, privacy. Reference image context from search candidates: Reference image 1: visual subject "# AI gives China ‘God’s-eye view’ of solar, wind installations as data-centre demand booms. In a significant leap for green-energy tracking, researchers from Peking University and" source context "AI gives China ‘God’s-eye view’ of solar, wind installations as data-centre demand booms | South China Mo
Forscher der Peking University und von Alibaba’s DAMO Academy haben mithilfe von künstlicher Intelligenz und Satellitenbildern erstmals ein landesweites Inventar von Chinas Solar- und Windenergieanlagen erstellt. Grundlage war eine riesige Sammlung frei verfügbarer Satellitendaten, die automatisch ausgewertet wurden.
Das Ergebnis ist eine hochauflösende Karte der erneuerbaren Energieinfrastruktur des Landes – von einzelnen Photovoltaikanlagen bis zu Windturbinen – und damit ein bisher einmaliger Überblick über die räumliche Verteilung der grünen Stromerzeugung. Chinesische Medien beschrieben das Projekt als die erste hochpräzise nationale Bestandsaufnahme dieser Art.
Das Team nutzte eigens entwickelte KI-Modelle der Alibaba‑Forschungseinheit DAMO Academy. Diese liefen auf einer Cloud-Plattform und analysierten 7,56 Terabyte offene Satellitenbilder mit einer Auflösung von etwa 0,5 Metern, die das gesamte chinesische Staatsgebiet abdecken.
Die Algorithmen erkannten automatisch charakteristische Muster von Solarparks und Windturbinen. Dadurch konnten Anlagen identifiziert werden, ohne ausschließlich auf unvollständige Verwaltungsdaten oder statistische Schätzungen angewiesen zu sein.
Ein entscheidender technischer Schritt war die Verarbeitung der enormen Datenmenge und der unterschiedlichen Landschaftsformen Chinas – von Wüsten bis zu dicht bebauten Regionen – mit ausreichend hoher Genauigkeit.
Die Ergebnisse der Zusammenarbeit wurden laut Berichten am 20. Mai 2026 in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht.
Die KI‑gestützte Kartierung identifizierte:
Diese Anlagen verteilen sich über 1.915 Landkreise im ganzen Land.
Damit entsteht ein sehr viel vollständigeres Bild davon, wo Chinas tatsächliche Erzeugungskapazitäten für Wind- und Solarstrom liegen. Laut Liu Yu, Professor an der Peking University, ermöglicht das erstmals eine Art „Gottesblick“ auf die nationale Energielandschaft.
Ein präzises, geografisch verortetes Inventar erleichtert mehrere Aufgaben der Energieplanung:
Die Forscher untersuchten auch Strategien zur sogenannten „Wind‑Solar‑Komplementarität“. In vielen Regionen erzeugen Photovoltaikanlagen vor allem tagsüber Strom, während Windenergie nachts stabiler sein kann. Eine bessere regionale Koordination könnte daher die Nutzung erneuerbarer Energie erhöhen und Abregelungen reduzieren.
Die Studie gewinnt zusätzliche Bedeutung durch den rapide steigenden Strombedarf digitaler Infrastruktur. China baut derzeit große Rechenzentren und KI‑Cluster aus, die enorme Mengen Elektrizität benötigen.
Ein Beispiel ist ein Projekt in der Region Ningxia, bei dem erneuerbare Energie erstmals direkt an große Datenzentren geliefert wird.
Ein detailliertes nationales Kartenbild der erneuerbaren Energiequellen könnte daher helfen:
Insgesamt zeigt das Projekt, wie KI, Cloud‑Computing und Satellitenfernerkundung zusammen genutzt werden können, um komplexe Energiesysteme in großem Maßstab sichtbar zu machen – eine wichtige Grundlage für Planung, Netzstabilität und die Energiewende.
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Forscher verarbeiteten 7,56 TB Satellitenbilder mit 0,5‑Meter Auflösung, um Chinas erneuerbare Energieanlagen landesweit zu kartieren.
Forscher verarbeiteten 7,56 TB Satellitenbilder mit 0,5‑Meter Auflösung, um Chinas erneuerbare Energieanlagen landesweit zu kartieren. Die KI identifizierte rund 319.000 Solaranlagen und 91.600 Windturbinen in insgesamt 1.915 Landkreisen.
Das Projekt liefert erstmals ein hochpräzises nationales Inventar der Infrastruktur für erneuerbare Energien.