Macquarie reduzierte im Q1 2026 seine Position im iShares Bitcoin Trust von 5,126 Mio. Parallel erhöhte die Bank ihre Beteiligung an Circle, dem Unternehmen hinter dem USDC‑Stablecoin, um rund 188 %.

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What did Macquarie Group’s Q1 2026 SEC 13F filing reveal about its changes to crypto-related investments—specifically its reductions in Blac. Article summary: Macquarie Group’s Q1 FY2026 13F showed a clear rebalance within crypto-related exposure rather than a full retreat: it cut its holdings in BlackRock’s iShares Bitcoin Trust (IBIT) to about 4.139 million shares from 5.126. Topic tags: general, general web, government, user generated. Reference image context from search candidates: Reference image 1: visual subject "# Jane Street Slashes Bitcoin ETF Exposure, Adds to Ethereum ETF Holdings. Jane Street cut its Bitcoin ETF holdings in Q1 2026 and boosted Ether fund stakes. A Tuesday 13F filing s" source context "Jane Street Slashes Bitcoin ETF Exposure, Adds to Ethereum ETF Holdings | MEXC News" Reference image 2:
Macquarie Group hat im ersten Quartal 2026 seine Krypto‑Investments neu ausbalanciert. Aus der bei der US‑Börsenaufsicht SEC eingereichten Form‑13F‑Meldung geht hervor, dass das Unternehmen seine Beteiligungen an Bitcoin‑ und Ethereum‑ETFs reduziert hat – gleichzeitig aber stärker in die Infrastruktur rund um digitale Vermögenswerte investiert, insbesondere in Circle, den Herausgeber des Stablecoins USDC.
Eine Form‑13F ist ein vierteljährlicher Bericht, den große institutionelle Investoren in den USA veröffentlichen müssen. Er zeigt ihre börsengehandelten Beteiligungen zum Quartalsende, liefert aber keine Erklärung für die Gründe einzelner Trades.
Laut der Meldung verringerte Macquarie seine Position im BlackRock iShares Bitcoin Trust (IBIT) von 5,126 Millionen auf 4,139 Millionen Anteile. Das entspricht einem Rückgang von etwa 19,3 %. Der ausgewiesene Wert dieser Beteiligung sank im selben Zeitraum von rund 255 Millionen US‑Dollar auf etwa 159 Millionen US‑Dollar.
Auch beim BlackRock iShares Ethereum Trust ETF (ETHA) reduzierte die Bank ihr Engagement. Die gehaltene Stückzahl fiel von 3,634 Millionen auf 3,289 Millionen Aktien, ein Minus von ungefähr 9,5 %. Der gemeldete Positionswert sank von etwa 81,5 Millionen auf rund 52,1 Millionen US‑Dollar.
Trotz dieser Verkäufe bleibt Macquarie weiterhin ein bedeutender Investor in den Bitcoin‑ETF und hält noch immer mehrere Millionen Anteile. Die Anpassung wirkt daher eher wie eine Umschichtung innerhalb des Krypto‑Portfolios als ein kompletter Rückzug aus der Anlageklasse.
Parallel zu den ETF‑Reduktionen baute Macquarie seine Beteiligung an Circle Internet Group (CRCL) deutlich aus. Die Position stieg im Quartal um etwa 188 %.
Circle ist das Unternehmen hinter dem Stablecoin USDC, einem digitalen Dollar‑Token, der im Kryptomarkt häufig für Zahlungen, Handel und Liquidität verwendet wird. Investitionen in solche Infrastruktur‑Unternehmen gelten für viele institutionelle Anleger als indirekter Weg, am Wachstum des Kryptomarktes teilzuhaben – ohne vollständig von den Kursschwankungen einzelner Coins abhängig zu sein.
Dieser Ansatz ähnelt einer klassischen „Pick‑and‑Shovel“-Strategie: Statt direkt auf den Preis eines Rohstoffs zu setzen, investieren Anleger in Unternehmen, die die Infrastruktur rund um diesen Markt bereitstellen.
Macquaries Portfolioanpassungen fallen in eine Phase, in der institutionelle Anleger ihre Krypto‑Strategien neu bewerten.
Ein Beispiel ist Harvard Management Company, die das Vermögen der Harvard‑Universität verwaltet. Laut eigener SEC‑Meldung verkaufte der Fonds im ersten Quartal 2026 seine gesamte Position im iShares Ethereum Trust und reduzierte seinen Anteil am iShares Bitcoin Trust um etwa 43 %.
Solche Bewegungen zeigen, dass es unter institutionellen Investoren keine einheitliche Richtung gibt: Während einige ihre Engagements erhöhen, reduzieren andere ihre Positionen oder verlagern Kapital innerhalb des Sektors.
Die 13F‑Meldung selbst nennt keine Motive für Macquaries Entscheidungen. Marktbeobachter führen jedoch häufig mehrere mögliche Faktoren an:
Dass Macquarie gleichzeitig ETF‑Bestände reduziert und Infrastrukturinvestments ausbaut, spricht für eine strategische Neugewichtung innerhalb des Kryptosektors, nicht für einen vollständigen Ausstieg.
Die Anpassungen erfolgen vor dem Hintergrund eines starken Geschäftsjahres für die Bank. Macquarie meldete für das Geschäftsjahr 2026 einen Nettogewinn von 4,847 Milliarden australischen Dollar, rund 30 % mehr als im Vorjahr.
Vor diesem Hintergrund wirken die Portfolio‑Änderungen weniger wie eine defensive Reaktion – und eher wie eine gezielte Feinjustierung der Krypto‑Strategie.
Der zentrale Punkt: Macquarie hat sein Engagement im Kryptomarkt nicht aufgegeben. Stattdessen verschiebt der Konzern Teile seines Kapitals von preisgebundenen ETFs hin zu Unternehmen, die die Infrastruktur der Branche bereitstellen.
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Macquarie reduzierte im Q1 2026 seine Position im iShares Bitcoin Trust von 5,126 Mio.
Macquarie reduzierte im Q1 2026 seine Position im iShares Bitcoin Trust von 5,126 Mio. Parallel erhöhte die Bank ihre Beteiligung an Circle, dem Unternehmen hinter dem USDC‑Stablecoin, um rund 188 %.
Der Schritt passt zu einer breiteren institutionellen Neubewertung von Krypto‑ETFs – etwa Harvards Endowment, das seinen Ethereum‑ETF komplett verkaufte und den Bitcoin‑ETF‑Anteil deutlich kürzte.