Das britische Food‑Tech‑Startup Meatly hat in einer Series‑A‑Finanzierungsrunde £10,4 Mio. Das Unternehmen hat zentrale Kostenfaktoren gesenkt, darunter das Zellkulturmedium auf etwa £0,22 pro Liter und die Bioreaktorkosten um rund das Zehnfache.

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What is Meatly’s £10.4M Series A funding about, how has the company reduced key costs in cultivated meat production (such as cutting culture. Article summary: Meatly’s £10.4 million Series A is aimed at building a 20,000-litre cultivated-meat bioreactor facility in London, expected to help scale production by 2027 and support product launch plans. The round brings Meatly’s tot. Topic tags: general, news, general web. Reference image context from search candidates: Reference image 1: visual subject "# Meatly raises £10.4m to expand cultivated meat production. London-based cultivated meat company Meatly has secured £10.4 million in Series A funding as it prepares to build what" source context "Meatly raises £10.4m to expand cultivated meat production" Reference image 2: visual subject "# Meatly Raises £10.4M in Series
Kultiviertes Fleisch – also echtes Fleisch, das aus tierischen Zellen statt aus der Viehzucht hergestellt wird – gilt seit Jahren als mögliche Alternative zur konventionellen Fleischproduktion. Die größte Hürde war bisher jedoch der Preis und die industrielle Skalierung.
Das Londoner Food‑Tech‑Startup Meatly will genau dieses Problem lösen. Im Jahr 2026 hat das Unternehmen £10,4 Millionen in einer Series‑A‑Finanzierungsrunde eingesammelt, um in London eine groß angelegte Produktionsanlage zu bauen. Kernstück wird ein Bioreaktorsystem mit 20.000 Litern Kapazität, das den Übergang von Laborversuchen zur kommerziellen Produktion ermöglichen soll. Erste Produkte aus der Anlage werden für 2027 angepeilt.
Der Großteil der Finanzierung fließt in Infrastruktur.
Meatly plant den Aufbau einer 20.000‑Liter‑Bioreaktoranlage in London, die nach Angaben des Unternehmens die größte Produktionsstätte für kultiviertes Fleisch in Europa werden soll.
Solche Anlagen sind entscheidend, um die Technologie aus der Forschungsphase in die industrielle Lebensmittelproduktion zu überführen. Der Ausbau der Anlage soll sofort beginnen, während erste Produkteinführungen ab 2027 geplant sind.
Mit der neuen Runde steigt das insgesamt eingesammelte Kapital auf rund £17,4–£17,5 Millionen, je nach Quelle.
An der Series‑A‑Runde beteiligen sich sowohl neue Risikokapitalgeber als auch bestehende Investoren aus dem Bereich nachhaltiger Lebensmitteltechnologien.
Zu den wichtigsten Investoren zählen:
Die Geldgeber setzen darauf, dass kultivierte Proteine zu einer neuen Kategorie der Lebensmittelproduktion werden können – vorausgesetzt, Unternehmen schaffen es, die Produktionskosten drastisch zu senken und industrielle Maßstäbe zu erreichen.
Die Wirtschaftlichkeit von kultiviertem Fleisch hängt stark von zwei Faktoren ab: dem Zellkulturmedium und der Bioreaktortechnologie.
2024 gab Meatly an, die Kosten für sein chemisch definiertes, proteinfreies Zellkulturmedium auf etwa £0,22 pro Liter reduziert zu haben – laut Unternehmen ein branchenführender Wert.
Das Medium ist die Nährlösung, in der tierische Zellen wachsen. Da dieser Bestandteil traditionell einer der teuersten im Produktionsprozess ist, gilt seine Kostenreduktion als entscheidender Schritt Richtung Marktfähigkeit.
Auch bei der Hardware hat Meatly angesetzt. Das Unternehmen berichtet von rund zehnfach niedrigeren Bioreaktorkosten, nachdem es seine Produktionsanlagen neu konzipiert hat.
Frühere Angaben zeigen, dass Meatly eigene Reaktordesigns entwickelt hat: Ein internes System kostet etwa £12.500, während klassische Biopharma‑Reaktoren bis zu £250.000 kosten können.
Diese Kombination aus günstigeren Nährmedien und speziell entwickelter Hardware soll zwei der größten Kostenblöcke der Branche deutlich reduzieren.
Die geplante Londoner Anlage ist der nächste Schritt auf dem Weg zur industriellen Produktion.
Die wichtigsten Ziele der Anlage sind:
Zunächst konzentriert sich Meatly auf Tierfutter, insbesondere auf Produkte aus kultivierten Hühnerzellen. Die Zellen stammen ursprünglich aus einem einzigen Ei und werden zu Zutaten für Produkte wie Haustiersnacks verarbeitet.
Der Einstieg über den Heimtiermarkt ist in der Branche verbreitet: Die regulatorischen Hürden und Preisstrukturen sind hier oft flexibler als bei Lebensmitteln für Menschen.
Befürworter sehen in kultiviertem Fleisch eine neue Methode, tierisches Protein ohne klassische Tierhaltung und Schlachtung zu produzieren.
Unternehmen wie Meatly versuchen deshalb, nicht nur Produkte zu entwickeln, sondern auch die industrielle Infrastruktur aufzubauen, die diese Technologie skalierbar macht.
Ob sich kultiviertes Fleisch langfristig als neue Protein‑Kategorie etablieren kann, hängt stark davon ab, ob Projekte wie die geplante Londoner Anlage wirtschaftlich funktionieren. Die aktuelle Finanzierungsrunde zeigt zumindest, dass Investoren bereit sind, auf genau diesen Übergang von der Laboridee zur industriellen Lebensmittelproduktion zu wetten.
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Das britische Food‑Tech‑Startup Meatly hat in einer Series‑A‑Finanzierungsrunde £10,4 Mio.
Das britische Food‑Tech‑Startup Meatly hat in einer Series‑A‑Finanzierungsrunde £10,4 Mio. Das Unternehmen hat zentrale Kostenfaktoren gesenkt, darunter das Zellkulturmedium auf etwa £0,22 pro Liter und die Bioreaktorkosten um rund das Zehnfache.
Investoren wie Oyster Bay Venture Capital, Clean Growth Fund und JamJar Investments beteiligen sich neben bestehenden Geldgebern Agronomics und Pets at Home; insgesamt hat Meatly rund £17,4–£17,5 Mio.