Ostium bringt Nasdaq‑Marktdaten in DeFi – und startet On‑Chain‑Perpetuals auf US‑Aktien
Ostium nutzt offizielle Nasdaq‑Marktdaten, um Perpetual‑Derivate auf US‑Aktien direkt auf der Blockchain anzubieten. Trader erhalten synthetische Long‑ oder Short‑Exposition zu Aktien über Krypto‑Collateral und Self‑Custody‑Wallets, ohne die tatsächlichen Aktien zu besitzen.
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Ostium nutzt offizielle Nasdaq‑Marktdaten, um Perpetual‑Derivate auf US‑Aktien direkt auf der Blockchain anzubieten.
Trader erhalten synthetische Long‑ oder Short‑Exposition zu Aktien über Krypto‑Collateral und Self‑Custody‑Wallets, ohne die tatsächlichen Aktien zu besitzen.
Die Partnerschaft zeigt die zunehmende Annäherung zwischen traditioneller Finanzmarkt‑Infrastruktur und DeFi – während regulatorische Unsicherheiten weiterhin bestehen.
How does Ostium’s new partnership with Nasdaq make it the first DeFi platform to offer Nasdaq-powered stock perpetuals, what does this meanNasdaq market data integrated into a DeFi derivatives platform enables on‑chain perpetual contracts tied to U.S. stock prices.
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Die DeFi‑Derivateplattform Ostium hat eine Partnerschaft mit Nasdaq geschlossen, um offizielle Marktdaten aus dem US‑Aktienhandel direkt in ihre On‑Chain‑Handelsplattform zu integrieren. Damit können Nutzer sogenannte Perpetual‑Kontrakte auf einzelne US‑Aktien handeln, deren Preis sich an Nasdaq‑Daten orientiert.
Ostium bezeichnet sich damit als erste DeFi‑Plattform, die Aktien‑Perpetuals auf Basis offizieller Nasdaq‑Marktdaten anbietet.
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Wie lautet die kurze Antwort auf „Ostium bringt Nasdaq‑Marktdaten in DeFi – und startet On‑Chain‑Perpetuals auf US‑Aktien“?
Ostium nutzt offizielle Nasdaq‑Marktdaten, um Perpetual‑Derivate auf US‑Aktien direkt auf der Blockchain anzubieten.
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Ostium nutzt offizielle Nasdaq‑Marktdaten, um Perpetual‑Derivate auf US‑Aktien direkt auf der Blockchain anzubieten. Trader erhalten synthetische Long‑ oder Short‑Exposition zu Aktien über Krypto‑Collateral und Self‑Custody‑Wallets, ohne die tatsächlichen Aktien zu besitzen.
Was soll ich als nächstes in der Praxis tun?
Die Partnerschaft zeigt die zunehmende Annäherung zwischen traditioneller Finanzmarkt‑Infrastruktur und DeFi – während regulatorische Unsicherheiten weiterhin bestehen.
Für Trader bedeutet das: Sie können Preisbewegungen von US‑Aktien über eine Blockchain‑Plattform handeln – mit Krypto‑Wallets und Krypto‑Collateral statt über klassische Brokerkonten.
Was „Nasdaq‑gestützte Stock‑Perpetuals“ eigentlich sind
Bei den neuen Produkten handelt es sich nicht um tokenisierte Aktien. Stattdessen sind es Derivate, deren Preis an reale Aktienkurse gekoppelt ist.
Trader besitzen also keine Apple‑ oder Tesla‑Aktien. Stattdessen handeln sie Kontrakte, die auf Basis von Nasdaq‑Marktdaten berechnet werden.
Typische Merkmale dieser Struktur:
Synthetische Exposition: Der Kontrakt bildet den Aktienpreis ab, verleiht aber keine Eigentumsrechte, Dividenden oder Stimmrechte.
Perpetual‑Struktur: Die Kontrakte haben kein Ablaufdatum und können theoretisch unbegrenzt offen bleiben, solange genügend Margin vorhanden ist.
Krypto als Sicherheit: Trader hinterlegen Kryptowährungen als Collateral.
Self‑Custody: Positionen werden direkt über eine eigene Wallet eröffnet, ohne Verwahrung durch einen Broker.
Im Kern handelt es sich damit um krypto‑native Derivate, deren Preise an reale Finanzmärkte gekoppelt sind.
So funktioniert der Aktienhandel on‑chain
Der Ablauf ähnelt stark dem Handel mit Krypto‑Perpetuals auf zentralen Börsen – nur dass die Referenzwerte aus traditionellen Märkten stammen.
Ein typischer Ablauf:
Ein Nutzer verbindet eine Self‑Custody‑Wallet mit der Plattform.
Kryptowährungen werden als Margin hinterlegt.
Der Trader eröffnet eine gehebelte Long‑ oder Short‑Position auf einen aktienbasierten Perpetual‑Kontrakt.
Die Preisbildung basiert auf Nasdaq‑Marktdaten.
Gewinne und Verluste werden on‑chain verrechnet.
Da die Infrastruktur auf Blockchain basiert, können solche Märkte theoretisch rund um die Uhr zugänglich sein, statt nur während der US‑Börsenzeiten.
Warum die Nasdaq‑Partnerschaft wichtig ist
Der entscheidende Faktor der Kooperation ist die Datenquelle.
Viele DeFi‑Derivateplattformen verlassen sich auf aggregierte Preisfeeds oder Oracles. Durch die Integration offizieller Nasdaq‑Daten will Ostium genauere Preisreferenzen und bessere Risikomodelle für aktienbasierte Kontrakte ermöglichen.
Gleichzeitig zeigt der Deal einen größeren Trend: Traditionelle Finanzinfrastruktur und DeFi wachsen zusammen.
Anstatt selbst dezentrale Börsen zu betreiben, können etablierte Marktakteure wie Nasdaq ihre Stärke in Bereichen wie Marktdaten, Infrastruktur oder Marktanbindung einbringen. DeFi‑Protokolle wiederum nutzen diese Bausteine, um neue Handelsprodukte zu entwickeln.
Wachstum und Finanzierung von Ostium
Parallel zur neuen Partnerschaft hat Ostium in den vergangenen Jahren stark expandiert.
Zu den wichtigsten Kennzahlen zählen:
Mehr als 50 Milliarden US‑Dollar kumuliertes Handelsvolumen auf der Plattform.
Über 26.000 Trader, die den Dienst genutzt haben.
Einführung einer dezentralen Execution‑Layer‑Architektur, die institutionelle Marktteilnehmer einbinden soll, darunter Hedging‑Partner wie Jump.
Auch finanziell konnte das Projekt Kapital einsammeln:
24 Millionen US‑Dollar Finanzierung im Jahr 2025
darunter eine 20‑Millionen‑Dollar‑Series‑A, mitgeführt von General Catalyst und Jump Crypto
plus eine frühere strategische Runde über 4 Millionen Dollar
Damit liegt die Gesamtfinanzierung laut Unternehmen bei rund 27,8 Millionen US‑Dollar.
Regulatorische Risiken bleiben bestehen
Trotz der technischen Innovation ist die regulatorische Situation für solche Produkte weiterhin unklar.
Mehrere Fragen sind offen:
1. Wie Aktien‑Perpetuals rechtlich eingestuft werden
Regulierungsbehörden könnten solche Produkte je nach Struktur als Derivate, securities‑basierte Swaps oder andere regulierte Finanzinstrumente klassifizieren.
2. Rolle von DeFi‑Akteuren
In Stellungnahmen an die US‑Börsenaufsicht SEC wird diskutiert, ob Entwickler, Front‑Ends, Validatoren oder Liquiditätsanbieter in DeFi‑Protokollen als Börsen, Broker oder Dealer gelten könnten.
3. Internationale Zugänglichkeit
Viele Plattformen beschränken ihre Produkte offiziell auf Nicht‑US‑Nutzer. Dennoch kann regulatorisches Risiko bestehen, wenn US‑Personen Zugriff erhalten oder US‑Aktien als Referenzwerte dienen.
Auch die US‑Derivateaufsicht CFTC beschäftigt sich mit der Frage, wie Perpetual‑Derivate rechtlich eingeordnet werden sollten, was die allgemeine Unsicherheit im Markt unterstreicht.
Das größere Bild: Finanzmärkte wandern auf die Blockchain
Ostiums Nasdaq‑Integration ist Teil eines breiteren Trends: Immer mehr Projekte versuchen, traditionelle Finanzmärkte auf Blockchain‑Infrastruktur abzubilden.
Statt echte Aktien zu tokenisieren, setzen einige Plattformen auf Derivate, die Preisexposition zu Aktien simulieren, während der Handel vollständig innerhalb des Krypto‑Ökosystems stattfindet.
Wenn sich dieses Modell durchsetzt, könnten Trader weltweit künftig auf Aktienpreise spekulieren, ohne klassische Broker, Börsenzeiten oder zentrale Verwahrer zu benötigen.
Ob diese Vision Realität wird, hängt jedoch stark davon ab, wie Regulierungsbehörden weltweit solche hybriden Finanzprodukte künftig einordnen.
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