Die Aufnahme verbreitete sich schnell online und führte dazu, dass Polizei und Staatsanwaltschaft prüften, ob das Gerät oder weitere Waffen gegen taiwanisches Recht verstoßen.
Nach dem Auftauchen des Videos ordneten Staatsanwälte Durchsuchungen von Suns Wohnung sowie der Wohnung eines weiteren Verdächtigen an.
Dabei beschlagnahmten Ermittler mehrere Gegenstände mit möglichem Waffenbezug, darunter:
Nach Angaben der Behörden verstärkten diese Funde den Verdacht, dass die Aktivitäten im Video eine reale Gefahr für die öffentliche Sicherheit darstellen könnten .
Ein weiterer Verdächtiger in dem Fall, ein Mann mit dem Nachnamen Chen, wurde ebenfalls untersucht.
Im Gegensatz zu Sun wurde Chen jedoch gegen eine Kaution von 30.000 Taiwan-Dollar (NT$) freigelassen. Das Gericht verhängte mehrere Auflagen:
Zudem steht Chen laut Staatsanwaltschaft im Verdacht, mit Betäubungsmitteln der sogenannten zweiten Kategorie zu tun gehabt zu haben .
Der aktuelle Vorfall sorgt auch deshalb für große Aufmerksamkeit, weil Sun bereits 2018 international Schlagzeilen machte.
Damals war er Austauschschüler in Pennsylvania in den Vereinigten Staaten. Er wurde festgenommen, nachdem er einem Mitschüler gegenüber angeblich angekündigt hatte, seine Schule "zusammenschießen" zu wollen.
Bei den Ermittlungen fanden US‑Behörden laut Polizei mehr als 1.600 Schuss Munition sowie eine halbautomatische Waffe, die mit ihm in Verbindung gebracht wurden .
Sun bekannte sich später zu einem bundesrechtlichen Waffenverstoß schuldig sowie zu Drohdelikten auf Ebene des Bundesstaates. Nach seiner Haft wurde er aus den USA abgeschoben und darf ohne besondere Genehmigung nicht zurückkehren .
Nach der Gerichtsentscheidung bleibt Sun zunächst für zwei Monate in Untersuchungshaft und ohne Kontakt zur Außenwelt, während Staatsanwälte weiter ermitteln.
Im Mittelpunkt steht die Frage, ob der im Video gezeigte Flammenwerfer und die bei den Durchsuchungen gefundenen Waffen gegen taiwanisches Recht verstoßen und ob von ihnen eine ernsthafte Gefahr für die Öffentlichkeit ausging .
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