Berichten zufolge prüft der weltgrößte Vermögensverwalter BlackRock eine Beteiligung zwischen 5 und 10 Milliarden Dollar am Börsengang.
Eine solche Ankerinvestition kann die Nachfrage stabilisieren und Vertrauen signalisieren. Für Privatanleger garantiert sie jedoch keine attraktive Bewertung oder Kursgewinne nach dem Börsenstart.
Ein weiterer diskutierter Punkt ist die geplante Aktienzuteilung. Berichten zufolge könnte rund 30 % des Angebots an Privatanleger gehen – deutlich mehr als bei den meisten großen IPOs.
Normalerweise liegt der Anteil eher bei etwa 5–10 %. Eine hohe Retail‑Quote kann zwar mehr Menschen Zugang ermöglichen, wirft aber auch Fragen auf, etwa ob ein breiter Anlegerkreis benötigt wird, um eine sehr hohe Bewertung zu tragen.
Vor dem IPO haben Aktionäre einen 5‑zu‑1‑Aktiensplit genehmigt. Dadurch sinkt der rechnerische Wert pro Aktie von etwa 526,59 Dollar auf rund 105,32 Dollar.
Wichtig: Ein Split verändert nicht den Unternehmenswert. Er senkt nur den Preis pro Aktie und macht sie optisch und praktisch leichter handelbar.
Berichte über den Prospekt weisen darauf hin, dass Elon Musk auch nach dem Börsengang die Mehrheit der Stimmrechte behalten könnte – etwa 79 % der Stimmen bei rund 42 % wirtschaftlichem Anteil durch eine Mehrklassen‑Aktienstruktur.
Für Anleger bedeutet das:
Der Börsengang könnte Anlegern Zugang zu einigen der ambitioniertesten Projekte der Raumfahrt bieten – darunter:
Doch die geplante Bewertung setzt bereits enormes zukünftiges Wachstum voraus. Ob sich der Einstieg lohnt, hängt letztlich davon ab, ob die veröffentlichten Finanzdaten zeigen, dass SpaceX dauerhaft hohe Umsätze, solide Margen und einen klaren Weg zu stabilen Cashflows erreichen kann.
Bis der vollständige Prospekt öffentlich ist, bleibt der mögliche Mega‑Börsengang daher vor allem eines: eine der meistbeobachteten – aber noch nicht endgültig bestätigten – IPO‑Planungen der letzten Jahre.
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