Vorhersagen großer Wetterdienste deuten darauf hin, dass sich bis Mitte 2026 mit rund 61 % Wahrscheinlichkeit ein El Niño entwickeln könnte, der globale Wetterextreme verstärkt – ein „Super‑El‑Niño“ ist jedoch bisher... El Niño verändert Wind und Niederschlagsmuster weltweit und kann dadurch Hitzewellen, Dürren, Wal...

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What are scientists warning about a possible super El Niño in 2026, how could it intensify wildfires, heatwaves, floods, and drought worldwi. Article summary: Scientists are warning that a developing El Niño in 2026 could amplify global extremes, but the best official forecasts do not yet prove a “super El Niño.” NOAA and WMO point to rising El Niño odds from mid-2026, while r. Topic tags: general, government, general web, user generated, education. Reference image context from search candidates: Reference image 1: visual subject "**TEMPO.CO, Jakarta** - The world could see a "particularly severe year" of wildfires fueled by climate change and a potentially strong El Nino weather phenomenon after a record-br" source context "El Nino Could Trigger Extreme Fires Worldwide in 2026" Reference image 2: visual subject "**T
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit beobachten derzeit aufmerksam den tropischen Pazifik. Dort könnten sich Anzeichen für ein neues El‑Niño‑Ereignis im Jahr 2026 entwickeln. Solche Ereignisse gehören zwar zu den natürlichen Klimaschwankungen der Erde – doch heute könnten ihre Auswirkungen stärker sein als früher, weil sich das globale Klimasystem bereits deutlich erwärmt hat.
Mehrere internationale Prognosen deuten darauf hin, dass sich El Niño im Laufe des Jahres 2026 entwickeln könnte. Wenn das geschieht, steigen meist kurzfristig die globalen Durchschnittstemperaturen, und Niederschlagsmuster verschieben sich weltweit. Dadurch können Hitzewellen, Waldbrände, Überschwemmungen und Dürren in verschiedenen Regionen intensiver werden. Forschende betonen jedoch: Nicht El Niño allein ist das Problem – der langfristige Klimawandel verstärkt seine Auswirkungen erheblich.
Nach Angaben des Climate Prediction Center der US‑Wetterbehörde NOAA herrschen derzeit sogenannte ENSO‑neutrale Bedingungen im Pazifik. Gleichzeitig steigt jedoch die Wahrscheinlichkeit für ein El‑Niño‑Ereignis im Laufe des Jahres deutlich an. NOAA schätzt eine Chance von etwa 61 %, dass sich zwischen Mai und Juli 2026 ein El Niño bildet und bis zum Jahresende anhält.
Auch die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) berichtet von rasch steigenden Meeresoberflächentemperaturen im äquatorialen Pazifik – ein typisches Vorzeichen für die Rückkehr von El Niño ab der Jahresmitte 2026. Solche Veränderungen können weltweit Temperatur‑ und Niederschlagsmuster beeinflussen.
Wichtig: Offizielle Prognosen bestätigen derzeit keinen „Super‑El‑Niño“. Dieser Begriff wird normalerweise nur für besonders starke Ereignisse verwendet. Einige Modelle diskutieren zwar diese Möglichkeit, doch die großen Wetterdienste sprechen aktuell lediglich von steigenden Chancen für ein El‑Niño‑Ereignis – nicht von dessen Stärke.
El Niño entsteht, wenn sich die Oberflächengewässer im zentralen und östlichen tropischen Pazifik ungewöhnlich stark erwärmen. Diese Erwärmung verändert großräumige Luftzirkulationen und verschiebt damit Wetter‑ und Niederschlagsmuster auf der ganzen Welt.
Typische Folgen können sein:
• Hitzewellen: El Niño erhöht oft leicht die globale Durchschnittstemperatur. In einem ohnehin warmen Klima können Hitzewellen dadurch intensiver werden.
• Waldbrände: Höhere Temperaturen und veränderte Regenmuster können Vegetation austrocknen und die Brandsaison verlängern. Einige Forschende warnen, ein neues El Niño könne zu einem außergewöhnlich schweren globalen Feuerjahr beitragen.
• Überschwemmungen: Während manche Regionen trockener werden, können andere durch veränderte Sturm‑ und Regenmuster stärkere Niederschläge erleben.
• Dürren: Verschobene Luftströmungen können in bestimmten Regionen Niederschläge verringern und so Wasserknappheit und Ernteausfälle verschärfen.
Die Auswirkungen sind regional sehr unterschiedlich. El Niño erzeugt daher kein einheitliches globales Wetterbild – vielmehr verschiebt sich, wo auf der Welt Hitze, Regen oder Trockenheit auftreten.
El Niño selbst ist ein natürliches Klimaphänomen, das seit Jahrtausenden existiert. Der entscheidende Unterschied heute ist jedoch der wärmere Hintergrundzustand des Klimasystems.
Durch menschgemachte Treibhausgasemissionen ist die globale Durchschnittstemperatur gestiegen. Gleichzeitig kann wärmere Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen. Das bedeutet, dass ähnliche El‑Niño‑Ereignisse heute stärkere Hitzewellen, intensivere Regenfälle und extremere Dürren auslösen können als noch vor einigen Jahrzehnten.
Man kann El Niño daher als eine Art Verstärker betrachten: Es wirkt auf ein Klimasystem, das bereits aufgeheizt ist.
Um diesen Effekt besser zu berücksichtigen, hat NOAA sogar eine neue Kennzahl eingeführt – den Relative Oceanic Niño Index (RONI). Dieser Index versucht, El‑Niño‑Bedingungen zu messen, während er langfristige Erwärmungstrends der Ozeane berücksichtigt.
Naturgefahren werden erst dann zu Katastrophen, wenn sie auf verwundbare Gesellschaften treffen. Mehrere Entwicklungen erhöhen diese Verwundbarkeit.
Ein Faktor sind steigende wirtschaftliche Belastungen durch Klimarisiken. Extremwetter treibt in vielen Regionen die Kosten für Hausversicherungen nach oben oder macht Versicherungen teilweise schwer verfügbar. Wenn Schäden häufiger und teurer werden, steigen auch die finanziellen Risiken für Haushalte.
Studien zeigen außerdem, dass klimabedingte Schäden die Wohnkosten und wirtschaftliche Stabilität verschärfen können, etwa wenn Wiederaufbaukosten steigen oder Versicherungslücken entstehen.
Auch institutionelle Kapazitäten spielen eine Rolle. Fachleute warnen, dass geringere Finanzierung, weniger Personal oder reduzierte Forschungskapazitäten bei Wetter‑ und Katastrophenschutzbehörden die Vorbereitung auf extreme Wetterereignisse erschweren können.
Ein El‑Niño‑Ereignis im Jahr 2026 wird zunehmend wahrscheinlicher. Sollte es sich entwickeln, könnte es weltweit extreme Wetterlagen verstärken.
Doch Klimaforschende betonen einen entscheidenden Punkt: Die größte Gefahr ist nicht El Niño selbst. Das eigentliche Risiko entsteht durch ein bereits erwärmtes Klimasystem, das natürliche Klimaschwankungen stärker wirken lässt.
In einer solchen Situation kann selbst ein moderates El Niño intensivere Hitzewellen, stärkere Regenfälle, größere Dürregefahr und höhere Waldbrandrisiken auslösen als vergleichbare Ereignisse in der Vergangenheit.
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Vorhersagen großer Wetterdienste deuten darauf hin, dass sich bis Mitte 2026 mit rund 61 % Wahrscheinlichkeit ein El Niño entwickeln könnte, der globale Wetterextreme verstärkt – ein „Super‑El‑Niño“ ist jedoch bisher...
Vorhersagen großer Wetterdienste deuten darauf hin, dass sich bis Mitte 2026 mit rund 61 % Wahrscheinlichkeit ein El Niño entwickeln könnte, der globale Wetterextreme verstärkt – ein „Super‑El‑Niño“ ist jedoch bisher... El Niño verändert Wind und Niederschlagsmuster weltweit und kann dadurch Hitzewellen, Dürren, Waldbrände und Überschwemmungen verstärken, besonders in einem bereits wärmeren Klima.
Steigende Versicherungskosten, wirtschaftlicher Druck und mögliche Schwächungen bei Wetter‑ und Katastrophenschutzbehörden könnten die realen Folgen extremer Wetterereignisse für viele Gemeinschaften verschärfen.